17. Oktober 2016

Anna-Leas ereignisreiche England-Woche

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winchester-campus-09Zusammen mit ihrer Schwester hat Anna-Lea im Sommer eine Sprachreise nach Winchester unternommen. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt sie euch vom Unterricht in der Minigruppe, spannenden Ausflügen (inklusive Flugshow und Feuerwerk) und ihrem ersten Besuch der Weltmetropole London.

Mit dem Bus auf die Insel

Eine lange Fahrt

Als meine Mutter im Internet die Homepage von Offaehrte entdeckte und meiner Schwester und mir erlaubte, eine Sprachreise zu machen, passte das super, denn ich wollte schon immer mal eine Sprachreise unternehmen. Gemeinsam entschieden wir uns für Winchester als Ziel.

Meine Reise ging in Würzburg los. Der Bus holte uns pünktlich ab und auf der langen Fahrt lernte ich schon einige neue Leute kennen, die alle nett waren.

Ankommen in Winchester

Die Altstadt von Winchester

Die Altstadt von Winchester

Von Calais in Frankreich aus fuhren wir mit der Fähre nach England. Das war schön, denn man konnte auch auf das Decke und an die frische Luft gehen. Die meisten der anderen Jugendlichen im Bus fuhren weiter nach Bournemouth, was ein bisschen schade war.

Insgesamt stiegen an diesem Tag fünf Leute in Winchester aus und wird wurden gleich von unseren neuen Betreuern in Empfang genommen und zu unseren Zimmern in der Residence gebracht. Von meinen Zimmer aus hatte ich einen schönen Ausblick.

Das Leben auf dem Campus

Jede Menge Freizeitspaß

Noch am selben Tag machten wir einen Stadtrundgang und besichtigten Winchester. Winchester hat eine schöne, kleine Altstadt, in der man gut shoppen gehen kann.

Für diejenigen, die nicht so gerne Klamotten shoppen gehen, gibt es dort auch einen alten Markt mit vielen interessanten Ständen, viele Cafés und ulkige kleine Läden.

Zu Beginn waren wir viele Jugendliche, aber da die meisten bereits zwei Wochen in Winchester waren, reisten viele noch am selben Tag ab. Und so waren wir nur noch eine kleine Gruppe von circa 20 Personen, was ich sehr gut fand, denn so konnte man sich viel besser kennenlernen und die Gemeinschaft in der Gruppe war viel größer.

An den Nachmittagen in der Woche gab es viele verschiedenen Aktivitäten, an denen man teilnehmen konnte, wie zum Beispiel die Stadtführung, verschiedene Wilkommensspiele, Filmabende, Yoga- und Tanzkurze, Quizabende und vieles mehr.

Getroffen haben wir uns immer in der IP Ocean Lounge, dem zentralen Raum auf dem Campus mit Sofas, Sitzkissen, Tischtennisplatte und so weiter. Hier konnte man sich prima aufhalten, Musik hören oder mit den neuen Freunden sprechen.

Ein etwas anderer Unterricht in der Minigruppe

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Mit neuen Freunden am Strand

Am Montag ging es dann los mit dem Unterricht. Wir mussten einen Einstufungstest mit 60 verschiedenen Fragen beantworten. Der Test wurde anschließend direkt korrigiert und wir wurden den entsprechenden Sprachniveaus zugeordnet.

Meine Schwester und ich hatten einen Mini-Gruppenkurs gebucht, in dem wir insgesamt zu viert waren. Das war gut, weil man sich so viel öfter beteiligen konnte. Der Vorteil war, dass die Lehrer Engländer waren und man so immer Englisch reden musste. Während der Woche bin ich viel selbstbewusster geworden und hatte keine Angst mehr, dass ich etwas falsch ausspreche. Und ich bin beim Sprechen auch viel flüssiger geworden.

Die Lehrer waren sehr nett und die Unterichtsstunden waren immer spannend gestaltet. Wir redeten darüber, wie die englische Sprache entstanden ist, über Sitten und Moral, Musik, Körpersprache, Akzente, Festivals, und und und.

Dabei gab es interessante Powerpoint-Präsentationen von den Lehrern; wir schauten auch kurze Filme, schrieben eine Postkarte, recherchierten im Internet , dachten uns unsere eigene Comedy-Geschichte aus und stellten sie vor oder arbeiteten mit Arbeitsblättern.

Auch der Rest von England ist spannend

Flugzeuge, Marshmellows und viele neue Erfahrungen

Endlich in London gewesen!

Während der Woche unternahmen wir auch viele Ausflüge. Wir machten zum Beispiel einen Ausflug mit dem Bus nach Southampton, das direkt am Meer liegt. Oder wir fuhren ins wunderschöne Bournemouth, tanzten den IP Dance im Park, versuchten auf einer Zipline zu balancieren und erkundeten in kleinen Gruppen die Stadt.

Während unseres Ausflugs nach Bournemouth fand außerdem gerade das Air Festival statt. Wir konnten also eine echte Flugshow bewundern, saßen abends mit einer Gruppe Sprachschüler aus Bournemouth zusammen am Lagerfeuer zum Marshmellow-Grillen und schauten uns dann noch das Feuerwerk an, mit dem die Flugshow beendet wurde.

Das Beste kommt zum Schluss!

Am letzen Tag meiner Sprachreise fuhren wir nach London und weil ich noch nie dort war, habe ich mich umso mehr gefreut! In London gab es eine Stadtführung und wir haben den Big Ben, verschiedene Kirchen, das London Eye, den Buckingham-Palast und vieles mehr gesehen.

Es war cool, endlich auch mal in London gewesen zu sein und durch die vielen Souvenirläden zu gehen. Das hat mir alles super gefallen und die Sprachreise hat mir auch insgesamt sehr viel Spaß gemacht. Nächstes Jahr geht es dann höchstwahrscheinlich auf zur nächsten Sprachreise! 🙂

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann

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