8. Oktober 2014

Annas Aufenthalt in Bournemouth – ganz unverfälscht

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Sprachreise England: BournemouthWährend einer Sprachreise sammelt man immer viele Erfahrungen. Manchmal sind nicht immer alle positiv und uns liegt immer viel daran aus diesen Dingen zu lernen um eure Sprachreisen zu einem tollen Erlebnis zu machen. Anna war eine Woche in Bournemouth und erzählt in ihrem Bericht sehr offen von ihrem Aufenthalt. Nicht alles lief perfekt für sie aber auch von negativen Ereignissen lernt man und merkt wo seine Vorlieben liegen. Trotzdem hat sie während ihres Aufenthaltes viel erlebt und würde auch wieder eine Sprachreise machen. Genau das zeigt, dass man trotz negativen Erfahrungen niemals die guten Dinge vergessen sollten. Denn genau diese machen eine Sprachreise zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Eine Woche lang England, Englisch lernen, trotzdem Spaß haben und neue Leute kennengelernt… das waren unter anderem die Gründe, wieso ich mich für die Sprachreise entschieden habe.
Anfangs habe ich mich im Internet über die vorhandenen Möglichkeiten und Orte informiert. An Offaehrte Sprachreisen bin in über das Internet und Bekannte gekommen. Die Internetseite ist sehr gut, übersichtlich und ansprechend gestaltet, sodass man Lust hatte gleich sofort zu den Orten zu fahren.
Den Ort Bournemouth habe ich fast etwas zwangsweise genommen, da ich nur am Ende meiner Ferien Zeit hatte und da der Standort Bournemouth als einziges noch buchbar war. Eigentlich wollte ich auch einen Surfkurs dort machen, aber der wurde nachträglich abgesagt, was ich sehr schade fand, da ich mich sehr darauf gefreut hatte. Schlussendlich war ich eine Woche in Bournemouth, nämlich vom 29. August bis zum 7. September. Hin- und Rückfahrt war mit dem Bus. Da die gebuchte Zeit am Ende der Ferien lag, sind wir anfangs zu dritt bis schlussendlich zu zwölft gefahren. Dies war eine sehr angenehme Zahl, da man im Bus genug Platz hatte zum Schlafen, Liegen, Reden etc. Mit den 11 Anderen habe ich dann auch die gesamte Freizeit in Bournemouth verbracht, sodass wir eine recht geschlossene Gruppe waren.
bournemouth-pier-03Die mitternächtliche Schifffahrt war etwas anstrengend, da fast allen aufgrund der nächtlichen Uhrzeit schlecht oder schwindelig wurde (genauso wie auf der Rückfahrt) und ich wäre lieber durch den Eurotunnel gefahren.

Unsere Ankunft war früher als erwartet irgendwann gegen 6 Uhr morgens. Zu der Zeit waren alle total erschöpft und müde und wollten nur noch ins Bett. Doch wir sollten uns in die Ocean lounge (Gemeinschaftshalle) setzen, die total kalt war und wo wir erstmal etwas zu essen bekamen und die einleitenden Informationen. Das schnelle Willkommensgespräch war sehr gut. Man fühlte sich sofort aufgehoben. Uns wurde angeboten, eine kleine Stadttour zu bekommen, was wir dann auch gemacht haben. Dies war wirklich sehr gut. Etwas ungünstig geregelt war nur, dass wir am nächsten Tag – dem Sonntag – noch den ganzen Tag Zeit hatten irgendetwas zu tun, da wir die Ankommensworte schon am Tag davor empfangen hatten. Diesen Tag hätte man gut und einfach schon als „Schultag“ benutzen können. So war es eher ein Übergangstag, an dem man noch nicht so recht wusste, was man tun sollte.

Bournemouth selber ist eine wirklich schöne kleine Stadt. Der Stil der Gebäude etc. hat mir sehr gut gefallen und hat zu dem sonnigen Image gepasst, welches mir im Kopf hängengeblieben ist. Mit dem Wetter hatten wir allgemein sehr viel Glück. Geregnet hat es – im Gegensatz zu dem, was man sonst zu englischem Wetter sagt – fast gar nicht, sodass ein wirkliches Sommergefühl aufgekommen ist, obwohl in Deutschland schon fast der Herbst angefangen hat. Gerade der Strand war deshalb unser bevorzugter Ort zum Entspannen. Einmal waren wir sogar im Wasser, welches anfangs natürlich kalt war, aber danach einfach nur richtig schön. Während der ersten Tage fand in Bournemouth eine Air Show statt, wo die Air Force ihre Militärflieger gezeigt hat und es am Strand Buden mit Essen, Vergnügunsgeräten, Informationsständen etc. gab. Dadurch war der Strand anfangs sehr voll, aber durch die Flugshow hatte man einen „place to be“.

Die Betreuer von Offaehrte Sprachreisen waren alle sehr freundlich und lieb. Eigentlich habe sie einem so gut wie möglich geholfen und waren eine gute Ansprechperson. Das Time to talk fand ich eine gute Idee, auch wenn vielleicht nicht so viel dabei rauskam, hatte man das Gefühl aufgehoben zu sein.Die Lehrer waren alle sehr unterschiedlich. Manche sehr engagiert, Andere eher theoretisch trocken. Ich fand, dass sie den Schülern etwas zu viel durchgehen haben lassen. Das Motto, es sei ja nur eine „Summerschool“ und keine wirkliche, bei der man pauken muss, haben sie etwas zu doll durchgezogen. Ich hatte einen Intensivkurs gebucht, ohne den mir der Unterricht auch viel zu wenig gewesen wäre. Generell hatte ich nicht das Gefühl, dass mir der Unterricht so viel gebracht hat, aber vielleicht merkt man die Besserung auch nicht. Den anfänglichen Test fand ich eine gute Idee, aber ich hatte davor ziemlich viel Angst niedrig eingestuft zu werden. A huge firework in BournemouthVielleicht kann man die Schüler da vorher etwas mehr aufklären oder beruhigen. Die Einbindung von Multimediageräten war modern angelegt, was bei den Schülern auch insgesamt gut ankam. Die Ausstattung der Unterrichtsräume war besser als die in meiner Schule in Bremen. Die Lehrer kamen aber eigentlich recht gut mit Windows 8 zum Beispiel klar. Ich hätte gerne noch intensiveren Unterricht erhalten und mir war es insgesamt zu locker.

Die ersten Tage ging es mir auch nicht so gut, weil ich einerseits vor der Busfahrt niemanden kannte und die meisten anderen zu zweit gekommen waren und wie mir alles etwas zu frei war. Nach den ersten beiden Tagen habe ich mich aber daran gewöhnt und meine Ansprüche an die Reise heruntergeschraubt. Ich hatte eher das Gefühl, dass es um den Spaß an der Sprache geht, und weniger um das intensive Verbessern und Lernen. Das Hotel war in Ordnung. Ich hätte mir sehr gerne Wlan gewünscht, aber auch als ich nach tausenden Nachfragen endlich einen Zugang bekommen hatte, hat dieser nicht funktioniert, sodass ich nur in der Ocean lounge ins Internet kommen konnte und dort war das Netzt total überfüllt, weil jeder einmal Internet haben wollte. Schlussendlich war die Sprachreise gut. Ich würde sie auch noch einmal machen, wenn die Möglichkeit dazu hätte, aber erstmal gehen andere Dinge vor. Außer einigen Verbesserungen fand ich die Fahrt gelungen und ich hatte Spaß und Freude.Danke für die Möglichkeit und das Angebot! Thanks a lot, Anna