15. April 2013

„Coole“ Familiensprachreise zu Ostern

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Obwohl auch in England das Wetter zu Ostern für die Jahreszeit noch viel zu kalt war, hatte eine kleine Gruppe von 8 Kindern von 8 bis 14 Jahren zusammen mit 9 begleitenden Eltern viel Spaß während der Abenteuerwoche im Lake District.Lake-District_2

Warm eingepackt und viel in Bewegung waren wir jeden Tag unterwegs um die Umgebung zu erkunden. Wanderungen auf die umliegenden Berge (teilwiese noch durch Schnee und Eis!), Fahrt im offenen Doppeldeckerbus in die Stadt Keswick, Bootsfahrt auf dem Lake Derwentwater, Staudammbau am Fluss vor der Jugendherberge oder eine ausgedehnte Ostereiersuche draußen waren nur einige der Aktivitäten. Bei der Ostereiersuche waren auch Eichhörnchen mit beteiligt – auch Eichhörnchen mögen offensichtlich Ostereier und können diese ordentlich auswickeln (-:

Die Osterzeit ist im Lake District auch die Zeit für neugeborene Lämmer. Mit  Jessie Binns vom National Trust konnten die Kinder eine Schaffarm besichtigen, etwas über die Schafhaltung im Lake District lernen – aber am wichtigsten war natürlich, die wenige Stunden und Tage alten Lämmchen zu streicheln!
Die Eltern waren an diesem Tag auf einer längeren Wanderung unterwegs und machten auf 750 Meter Höhe quasi arktische Erfahrungen. Doch die Fernsicht bis weit nach Schottland und zur Küste machte an diesem klaren Tag die Kälte auf dem Berggipfle mehr als wett.P1060802_2

Höchste Aufmerksamkeit, um all den englischen Instruktionen der Kletterguides zu folgen, war auch beim Klettern in der Halle und dann am Ende der Woche beim Abseilen von einer ca 12 Meter hohen Felswand geboten. Dabei konnten wir beobachten, wie völlig in die Aktivität vertiefte Kinder ihren sichernden Eltern automatisch Instruktionen auf Englisch gaben!

Und auch die täglichen, in England so wichtigen Floskeln „please“, „thank you“ und „you are welcome“ zusammen mit vollständigen Sätzen kamen nach ein paar Tagen flüssig über die Lippen der Kinder. „Can I have more bacon, please?“ – und schon gab es eine Extraportion des leckeren und reichhaltigen Essens in der Jugendherberge. Gut, dass wir alle durch die Kälte so viele Kalorien verbraucht haben.
Fragen stellen und abends bei der Reflektion des Tages einfache Sätze in der Vergangenheitsform zu bilden waren weitere sprachliche Schwerpunkte, bei denen die Kinder Fortschritte machten.P1060929_2

Zum Ende der Woche hatte sich dann jedes Kind einen englischen „Ehrentitel“ erarbeitet: Mr Wet (er liebte es, in den Bach zu fallen), Mr Why (der Fragekönig), Mr Duracell (immer voller Energie) oder Miss Skull (die Trophäensammlerin), um nur einige zu nennen.

Und die Eltern? Einige wurden inspiriert, künftig mehr wandern zu gehen, einige genossen die Freiheit von Mobiltelefon und elektronischen Spielen, einige entdeckten ein völlig neues Reiseziel….einige genossen die Höflichkeit, die ihre Kindern in Englisch an den Tag legten (-:P1060902_2

 

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