30. September 2012

Englisch lernen und Freunde finden auf Malta – Ein Erfahrungsbericht

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Corinnas Erfahrungen während ihrer Sprachreise nach Malta

Hallo,
dieses Jahr in den Osterferien war ich zwei Wochen zusammen mit meinem Freund in der Sprachschule auf Malta. Dort hat es mir wirklich sehr gut gefallen und noch heute erinnere ich mich sehr oft an diese zwei Wochen.
Es ging so los:
Wir flogen von München mit AIR MALTA nach Malta und wurden, nachdem wir unser Gepäck wieder geholt hatten, zusammen mit anderen von einem Fahrer von Sprachcafé abgeholt. Nach ungefähr zwanzig Minuten kamen wir in der Sprachschule von ST. Juliens an. Dort wurden wir freundlich von den Teamern vor Ort begrüßt und eingewiesen. Jeder von uns bekam seinen eigenen Ausweis mit Bild, den wir beim Essen immer vorzeigen mussten. Dann sind wir auf unsere Zimmer gegangen. Ich war in einem 7ner Zimmer untergebracht, jedoch waren wir die ganze Zeit über nie mehr als sechs Leute, da nicht Hauptsaison war und somit nicht alles Zimmer vollständig besetzt waren. Die Zimmer waren alle mit dem Nötigsten eingerichtet, was für zwei Wochen auch völlig in Ordnung war: Jeder von uns hatte einen Schrank, ein Bett und eine Kommode. Das Bad benutzen wir alle gemeinsam…was bei Mädchen da manchmal für ein Chaos entsteht muss ich glaube ich niemandem erklären
Was ich sehr schön fand ist, dass unser Zimmer auch einen Kühlschrank besessen hat, in dem wir unsre Flaschen kühlen konnten oder etwas anderes (Weil es in Malta auch schon in den Osterferien sehr warm war).
Die Sprachschule an sich war auch sehr schön:
Es gab:
Ein Speisesaal, viele Klassenräume, einen RIESSIGEN POOL, eine Rezeption, einen Wäschewaschraum und natürlich unzählige Schlafräume, jedoch waren die in einem anderen Komplex auf dem Campus.

Unser Tag lief ungefähr so ab:
Morgens aufstehen–Zum essen kommen–Nach dem Essen in den Unterricht–Mittagspause und Mittagessen–Nach dem Essen wieder in den Unterricht–Nachmittags frei (da konnte man dann entweder an den vorgeschlagenen Freizeitaktivitäten teilnehmen, oder auf dem Campus bleiben und am Pool chillen)–Abendessen-Freie Zeit bis elf Uhr-Schlafenszeit

Das Essen war immer lecker, der einzige Haken war, dass es manchmal sehr knapp war und grade so für alle gereicht hat. Deshalb musste man auch immer sehr pünktlich kommen und man konnte sich nie ein zweites mal holen, da alles schon leer war. Das Freizeitprogramm war auch attraktiv und vielfältig. Man konnte Kajakfahren, zu mehr oder weniger schönen Stränden zum Baden gehen, zum Shoppen mitgehen, Paintball spielen, Reiten, mit nach Comino(ist eine traumhaft schöne blaue Lagune, mit super klarem türkisenen Wasser und seideweichem Sand), zu einer Boatparty, Beachvolleyball spielen, einen Wasserpark besuchen, mit einem Bus die ganze Insel besichtigen und noch vieles mehr.
Dort auf Malta hab ich viele neue Leute kennengelernt und hab mich mit Ihnen angefreundet. Selbstverständlich haben wir als Gruppe fast alle Freizeitaktivitäten zusammen gemacht und haben unsere freie Zeit mit ihnen verbracht. War immer sehr, sehr lustig. Und glücklicherweise waren die meisten von meinen Freunden dort auch in der selben “Englischklasse” wie ich. Wir wurden ja am Anfang, gleich am ersten Tag durch einen Einstufungstest, den wir zu Hause bereits schon im Internet gemacht hatten, in unsere Gruppen aufgeteilt. Jeder Gruppe wurden dann ein eigener Lehrer zugewiesen, der nur Englisch konnte, was ich sehr schön fand.
Dadurch hat der Unterricht auch Spaß gemacht und man sah den Sinn darin, Englisch zu reden, weil man anders mit den Lehrer gar nicht reden konnte, sonst hätten sie einen ja nicht verstanden. Die Teamer jedoch, konnten alle Deutsch und haben das auch eig. immer mit uns gesprochen. 90% der Schüler waren auch Deutsche. Was sowohl ein Vorteil, aber auch einen Nachteil hatte. Der Nachteil war, dass man somit eig. außerhalb des Unterrichts nie Englisch redete, weil ja jeder um einen herum Deutsch sprach. Andererseits war es auch ein Vorteil, weil man so bei Problemen besser zu den Teamer kommen konnte und die einen auch zu hundert Prozent verstanden.
Und so gingen die zwei Wochen Malta ziemlich schnell vorbei…
Mit den Leuten, mit denen ich mich angefreundet hatte, hab ich bis heute immer noch Kontakt:
Wir haben eine eigene Gruppe in Facebook und haben uns seither auch schon einmal wieder alle getroffen. Den nächsten Treffen steht auch nichts mehr im Wege. Man kann also schon sagen, dass man auf Malta Freunde fürs Leben finden kann.
Was für viele auch noch ganz wichtig war ist, dass man in der Rezeption gegen eine kleine Gebühr auch ins Internet konnte, was ich allerdings nie genutzt hab.

Also alles in allem würde ich jedem eine Sprachreise nach Malta weiterempfehlen!!!