10. Oktober 2013

Erfahrungsbericht: Cristina erlebte den Sommer ihres Lebens in Bournemouth

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Ein Gastbeitrag von Cristina, die den Sommer mit uns in Bournemouth erlebte. Vom Surfkurs über Workshops und tolle Tagesausflüge hat sie alles erlebt und ist rundum begeistert. Neue Freunde wurden gefunden, die Sprachkenntnisse erweitert und tolle Erfahrungen gemacht!

P8310152-9Wundervolle Zeit in Bournemouth vom 23.08.-8.9.2013

Anfangs war ich sehr geschockt, als ich hörte, dass der Bus fast 20 Stunden bis Bournemouth unterwegs ist. Doch schon kurz nach dem Einstieg kam ich mit einigen Mädchen ins Gespräch und um 2 Uhr nachts ist es noch lustiger neue Leute kennen zu lernen. Die Fahrt ging dann doch ganz flott vorbei und kurz nach der Ankunft schlenderten wir schon am Strand entlang.

Montags hatten wir einen Day off (Feiertag) und somit auch keine Schule. Die Geschäfte in der Stadt hatten trotzdem alle geöffnet und wir machten erst mit den Betreuern und dann auf eigene Faust eine Stadtführung.

Dienstag war dann der erste Schultag und wir haben eine Art Test geschrieben, damit die Lehrer wussten wie gut wir sind und in welche Gruppe sie uns einteilen sollen. Zum Glück war ich dann doch so gut wie meine meisten Freunde und kam mit ihnen in eine Gruppe. Die Gruppen sind aber zum Glück sowieso so klein, dass jeder jeden kennen lernt und man hat gleich nochmal eine Handvoll Freunde mehr.

Aber keine Angst, der Unterricht ist nicht wie in der Schule: Die Teachers sind alle super cool drauf und machen auch mal Späßchen mit den students und trotzdem habe ich etwas dabei gelernt. Ich finde, dass sich nicht nur meine Sprache verbessert hat, sondern auch mein Verständnisvermögen gegenüber neuen Wörtern. Ich übersetze nicht mehr jedes Wort, sondern kann vieles schon durch den Satzinhalt verstehen. 

In der ersten Woche hatte ich nach der Schule zwei Stunden lang einen Surfkurs am Meer. Eigentlich dachte ich, dass ich dann so ein bisschen auf dem Brett rumhampeln kann und nichts wirklich drauf hab, aber es hat so viel Spaß gemacht und ich kann schon richtig gut kleine Wellen reiten. Ich hoffe, dass ich bald wieder irgendwo surfen gehen kann, weil ich wirklich viel Spaß dabei hatte.

Über das Wochenende fand auch noch das Bournemouth Air Festival am Strand statt. Jeden Mittag flogen Düsenjets am Strand hoch und runter und führten Kunststücke auf oder malten mit Farben Flaggen in den Himmel. Vor der Küste lagen dann die Kriegsschiffe und schossen mit Kanonen ins Wasser und am Strand war alles voll mit Fahrgeschäften und Infoständen der Royal Army, Royal Air Force usw. Um 22 Uhr fand jeden Abend ein kleines Feuerwerk statt.

Wenn ich mich nach dem Surfkurs beeilt habe, konnte ich auch noch bei manchen Mittagsprogrammen wie „pimp your flipflops“ oder den „beach games“ mitmachen. In der 2.Woche haben mir besonders die Aktivitäten am Strand und „make your own truffles“ (das ist so etwas ähnliches wie Pralinen) gefallen.

IMG_20130904_203650-9Samstags waren wir in London für einen Tag und ich hatte schon öfter gehört, dass man dort nicht shoppen kann. Aber das stimmt nicht! Es ist vielleicht etwas teurer als so mancher Billigladen, aber dafür sind es dann auch richtige Markenklamotten (die sind eh schöner).

Unbedingt sollte man dort das „M&M´s World“ besuchen. Ein rießiger Laden wo man alle möglichen Farben von M&Ms kaufen kann, die man aus normalen Läden nicht kennt. Wir haben uns natürlich auch einige Sehenswürdigkeiten angesehen, wie die Westminster Abbey und das Parliaments House, aber am besten hat mir der Big Ben gefallen, also der Glockenturm von außen (Elizabeths Tower).

Als kleiner Tipp, wenn man mal in der Nähe ist, sollte man unbedingt nach Swanage fahren. Swanage ist ein kleines Dorf wie aus einem Liebesfilm rauskopiert, mit steilen Felsküsten in einer zauberhaften Strandbucht.

Für Abends hatten wir zum Glück meist ein sehr cooles Programm, was auch gut für Ältere war. Sehr viel Spaß hatten wir bei Challenges, wo wir Fotos machen sollten und selbst wenn man nicht gewonnen hat, gewann man immer etwas…

Dienstags war immer in der Stadt in einem Club die „under 18´s party“. Da muss man einfach hingehen weil es richtig cool ist. Dort trifft man auch oft auf students oder Teenager aus anderen Ländern mit denen man gut tanzen und, da sie ja alle Englisch können, auch gut reden kann. Mit einigen halte ich auch jetzt noch Kontakt, obwohl manch einer weiter entfernt wohnt (Kanada :)).

Meine zwei Wochen waren wie im Flug vorbei und trotz der Vorfreude auf zu Hause war jeder totunglücklich diesen tollen Ort mit diesen tollen Leuten verlassen zu müssen!

Ich hoffe, ihr hattet alle so viel Spaß wie ich und ich vermisse euch schrecklich! Ich werde diese Reise niemals mit euch vergessen und könnte ich die Zeit stoppen, hätte ich es dort getan und nie wieder auf play gedrückt!

Danke Offaehrte!