30. Juni 2014

Englischcamp auf der Schönburg

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lucaIch habe meinen letzten Aufenthalt auf der mittelalterlichen Schönburg Oberwesel sehr genossen. Besonders toll fand ich, dass mein bester Freund Ole mit mir in einem Zimmer war. Die Zimmer sind zwar nicht sehr groß, aber alles was man braucht ist vorhanden. Am liebsten schlafe ich im unteren Bett, obwohl man vom oberen Bett eine bessere Aussicht hat. Die Schönburg ist mir mittlerweile schon sehr vertraut, da ich schon mindestens fünfte Mal in den verschiedenen Jahreszeiten dort gewesen bin. Jedes Mal hatte ich mich für den Englischkurs angemeldet. Man lernt immer sehr viel dabei. Spaß gemacht hat mir die spielerische Art neue Vokabeln und Grammatik zu lernen. Dadurch habe ich meinen Englischwortschatz verbessert. Die Lehrer sind im Allgemeinen sehr nett und aufgeschlossen.

Das vielseitige Programm war sehr spannend und interessant. Sehr cool war der Ausflug in den Wildpark. Dort habe ich sehr viele seltene und ausgerottete Tierarten getroffen. Trotz des längeren Fußmarsches fand ich auch den Ausflug in die kleine Stadt Oberwesel cool, wo wir uns die alte Stadtmauer angeschaut haben oder Postkarten und Süßigkeiten gekauft haben. Witzig war auch die Veranstaltung „Beat the Team“, bei der man gegen das Team antreten musste. Man musste zum Beispiel Quizfragen beantworten. Schön ist auch der Abschiedsabend gewesen, die „Talentshow“. Die Jungs verkleideten sich als Mädchen und die Mädchen als Jungs, teilweise auch mit Schminke.

Am Ende des Aufenthalts bin ich immer sehr glücklich und habe neue Freunde kennengelernt. Die Freundschaften halten sich auch über die Freizeit hinaus und wir haben schon Treffen für die nächsten Ferien vereinbart. Wir haben sogar eine WhatsApp-Gruppe gegründet. Besonders freue ich mich, wenn ich manche zum zweiten Mal in Oberwesel treffe.

Übrigens, meinen im obersten Textabschnitt erwähnten besten Freund Ole habe ich bei meinem zweiten Aufenthalt in Oberwesel kennengelernt.

Eine für mich ganz wichtige Sache ist die Tischtennisplatte, da ich selbst aktiv mehrmals pro Woche Tischtennis spiele. Deshalb hoffe ich, dass immer ganz viele Kinder da sind, die Tischtennis spielen können.

Verhungern muss man auch nicht, denn es gibt immer genug zu essen. Mittags und abends gibt es warme Mahlzeiten, die sehr lecker waren. Falls man trotzdem noch hungrig ist, kann man in der IP-Lounge kostenlos Obst bekommen. Außerdem gibt es dort auch diverse Limonaden für wenig Geld zu kaufen. Ich war überrascht, aber auch erfreut, wenn mir Betreuer begegnet sind, die ich schon aus vorherigen Freizeiten kannte. Ebenso eine vertraute Person auf der Burg ist Hausverwalter Günther, der mit uns auf der Flaggenwiese mittelalterliche Ritterspiele gemacht hat. Neben Bogenschießen und Ritterkämpfen gab es auch im Turmmuseum, das neu renoviert wurde, eine elektronische Steinschleuder, mit der man ein feindliches Dort zerstören musste. Manchmal hatten wir das Glück, dass Günther mit uns grillte und uns was auf seiner Gitarre vorspielte.

Einmal bin ich nachts aufgewacht, habe dann gelüftet, weil die Luft so stickig war und als ich dann das Fenster aufmachte, nahmen mir riesige Nebelschwaden die Sicht weg. Das fand ich sehr passend für die mittelalterliche Burg und sehr geheimnisvoll.

Ich freue mich schon auf das nächste Mal!

Luca Herrmann, 13