15. Oktober 2015

Surfen, Lernen und Erfahrungen sammeln: Helen in Bournemouth

teilen auf: Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestEmail this to someone

486Die Sprachreisen von Offaehrte sollen euch dabei helfen, Sprach- und Lernkompetenzen zu erwerben und euch sicherer im Umgang mit der jeweiligen Fremdsprache zu fühlen. Trotzdem bestehen unsere Sprachreisen natürlich nicht nur aus Gepauke: Die vielen spannenden Freizeitaktivitäten, die sich unsere kreativen Betreuer vor Ort immer wieder aufs Neue einfallen lassen, sorgen für Abwechslung und spannende neue Erfahrungen. Für die echten Abenteurer unter euch bieten wir darüber hinaus tolle Zusatzangebote in vielen unserer Destinationen an. So berichtet euch Helen heute von ihrer Sprachreise nach Bournemouth, auf der sie auch an unserem Surfkurs teilgenommen hat. Wie es ihr gefallen hat und was sie sonst noch alles in Bournemouth erlebt hat, erfahrt Ihr hier.

Nach einer langen Busfahrt kamen wir endlich in Bournemouth an. Als erstes gab es erst mal Frühstück in der Sprachschule. Danach wurden wir von unseren Betreuern begrüßt, die mit uns eine Tour durch die Stadt machten, um Bournemouth gleich kennenzulernen. Der erste Eindruck von der Stadt war sehr positiv, da die Sonne schien und es ein perfekter Tag für den Strand war. Bournemouth ist 2ziemlich groß und es ist immer viel los. Außerdem gibt es einen schönen Park, wo wir viel Zeit verbracht haben. Abends gibt es oft Live-Musik und einen kleinen Rummel. Dann endlich konnten wir  in unsere Zimmer einchecken. Das Purbeck House, die Residence, in der wir wohnten, war wie ein Studentenwohnheim, das aus mehreren Appartements mit jeweils fünf Einzelzimmern und einem Gemeinschaftsraum bestand.

Am Montag begann dann der Unterricht. Zuerst mussten wir alle einen Einstufungstest machen, der nicht wirklich schwierig war. Dann wurden wir alle in Gruppen aufgeteilt: Ich kam in die „Adult Class“. Das heißt, ich hatte auch mit Erwachsenen Unterricht, aber die meisten waren so zwischen 17- 22 Jahre alt, sodass wir uns alle gut verstanden haben. Die Schule war in mehrere kleine Klassenräume aufgeteilt und manchmal wurde es auch ein bisschen eng in den Räumen, da wir bis zu 15 Personen in einer Klasse waren. Trotzdem hatte ich viel Spaß am Unterricht, und das lag vor allem an unseren Lehrern, die den Unterricht mit vielen Spielen und Späßen auflockerten. Zudem habe ich so manche typisch britische Ausdrücke dazugelernt. Und wie ich finde, ist der britische Akzent einfach klasse!

Nach dem Unterricht hatten wir Freizeit. Wenn man wollte1, konnte man an den Aktivitäten  teilnehmen, die von den Betreuern organisiert wurden. Meistens aber verbrachte ich die Zeit in der Stadt beim Shoppen oder am Strand, wenn das Wetter passte. Abends gab es dann immer um sechs Uhr Essen in der Schule. Das Essen war ganz in Ordnung, auch wenn es oft das gleiche gab. Nach dem Abendessen hatten wir immer „TTT“ (Time to Talk). Beim TTT konnten wir uns in der Gruppe kennenlernen und mit den Betreuern über unsere Probleme und Wünsche sprechen. 

Freitagabends findet in der Sommerzeit immer ein großes Feuerwerk am Bournemouth-Pier statt und vom Strand aus konnte man alles gut beobachten. Es war wirklich schön, am dunklen Nachthimmel das bunte Feuerwerk zu sehen.

Für die zweite Woche hatte ich einen Surfkurs gebucht, der immer am Nachmittag stattfand. Zusammen mit einigen anderen aus der Schule hatten wir von Montag bis Freitag Surfunterricht bei zwei englischen Surflehrern. Anfangs gab es immer eine Aufwärmübungen und eine kurze Einführung, danach durften wir endlich ins Wasser. Zuerst waren wir nicht sehr erfolgreich, doch nach einigen Versuchen gelang den Ersten schon der ein oder andere Wellenritt auf den Knien. Obwohl sich das 3Surfen schwieriger als gedacht herausstellte (die richtige Welle zu erwischen ist nicht immer einfach), hatten wir sehr viel Spaß und wurden von unseren „Coaches“ immer wieder ermuntert, es noch einmal zu versuchen. Die drei Stunden gingen sehr schnell vorbei und hungrig freuten wir uns dann auf das Abendessen. Am nächsten Tag hatte ich ein bisschen Muskelkater vom vielen Paddeln, doch wir waren immer noch sehr motiviert und wollten unbedingt einen richtigen Wellenritt im Stehen schaffen. Das gelang auch den meisten schon am zweiten Tag. Die nächsten Tage  war es leider nicht windig genug und die Wellen waren viel zu klein zum Surfen. Wir mussten also aufs sogenannte Stand Up Paddling ausweichen. Insgesamt hat mir der Surfkurs aber sehr gut gefallen, auch wenn wir nur an drei von fünf Tagen surfen konnten. Aber das lässt sich ja leider nicht beeinflussen.

Am Wochenende konnten wir dann an verschiedenen Ausflügen teilnehmen. Ich hatte mich für den Ausflug nach Brighton entschieden. Sonntagmorgen in aller Frühe ging es dann los. Mit dem Bus fuhren wir ungefähr zweieinhalb Stunden. In Brighton angekommen, machten wir eine kurze Sightseeing-Tour durch die Stadt. Brighton ist ziemlich groß und besonders die vielen, kleinen Gassen mit den süßen Geschäften gefielen mir. Während unserer freien Zeit konnten wir durch die Geschäfte bummeln. Da es ein Sonntag war, war es sehr, seh4r voll. Am späten Nachmittag mussten wir uns dann schon auf den Rückweg machen, leider, denn ich hätte gerne noch mehr Zeit gehabt.

An unserem letzten Abend in Bournemouth gingen wir zum Barbecue am Strand. Es gab gegrillte Marshmellows mit Schokolade und Keksen und englische Würstchen. Die Atmosphäre war gemütlich und entspannt, ein gelungener Abschluss unserer Reise, denn am nächsten Tag ging es ja schon wieder nach Hause.

Alles in allem hat mir die Sprachreise sehr gut gefallen und ich würde es auf jeden Fall wieder machen. Wenn man allerdings wirklich viel Englisch lernen möchte, sollte man auch nachmittags Kurse buchen.

Vielen Dank für diese schöne Reise und liebe Grüße,

eure Helen

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann

Letzte Artikel von Tom Heilmann (Alle anzeigen)