26. November 2012

Erfahrungsbericht – Meine Sprachreise nach Winchester

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Christin erzählt, wie es ihr in Winchester ergangen ist

Als ich, 12 jähriges Mädchen, meine Sprachreise bei Offaehrte gebucht habe war ich sehr aufgeregt, da ich noch nie alleine in England war. Ich habe erst mal alle Sachen eingepackt die auf der Packliste standen und bin dann am Tag der Abreise sofort zum Treffpunkt. Nach ein paar Minuten Wartezeit war es soweit, der Bus kam. Ich hatte schon allein sehr viel Spaß auf der Busreise, weil man neue Freunde kennengelernt hat. Wir haben genug Pausen gemacht und die Busreise war sehr angenehm. Nach ein paar Stunden Fahrt trafen wir uns an einer Sammelstelle, an der wir in einen anderen Bus umstiegen. Auch Pausen und Spaß, genau wie bei dem anderen Bus.

Und dann waren wir da. In Winchester um 7 Uhr morgens und müde. Als erstes wurden wir in Empfang genommen und in die Zimmer gewiesen. Hier lag schon eine Mappe mit dem Wochenplan und ein paar Informationsblättern. Nun durften wir noch etwas schlafen bis zum Mittagessen um 13.00 Uhr. Das Essen war eine Mischung aus warmen und kalten Speisen, Obst und einem Nachttisch. Danach sind wir wieder in die Zimmer und haben weitergeschlafen. Am Abend hat man sich dann erst mal richtig kennengelernt und sich auch mit anderen unterhalten.

Wir durften immer bis um 23.00 Uhr nach englischer Zeit, also 24.00 Uhr nach deutscher Zeit aufbleiben, mussten aber dann ins Bett. Am nächsten Morgen kurz nach 8.00 Uhr sind wir frühstücken gegangen und danach ab in die Stadt. Dort gab es alles Mögliche. Kleine und große Geschäfte, Supermärkte und kleine Ständchen auf der Straße. Man braucht ungefähr 5-10 Minuten in die Stadt und man durfte nur zu dritt oder mehr gehen. Das klappte ganz gut, weil wir meistens fünf oder mehr waren. Wir durften drei Stunden in der Stadt bleiben und haben uns in eine Liste eintragen als wir gegangen und gekommen sind.

Nach dem Mittagessen konnte man sich für eine Aktivität entscheiden, z.B. Fußball spielen, Traumfänger basteln, etwas alleine oder mit Freunden unternehmen. Um 18.00 Uhr gab es Abendessen und man muss wissen, dass das die Hauptmahlzeit der Engländer ist. Nicht wie bei uns das Mittagessen. Abends gab es aber auch warmes und kaltes Essen.

Danach gab es immer eine Party. Einmal war es eine Mottoparty „Hawaii“. Einfach etwas angezogen was mit Hawaii zu tun hat und schon ging es los. Wir sind rüber ins Ocean, unserem Gemeinschaftsraum, gegangen und haben ein bisschen mit den anderen getanzt, bis um 22.00 Uhr. Dann konnten wir noch eine Stunde chillen. Wir sind z.B. aufs Zimmer gegangen und haben noch Musik gehört. Um 23.00 Uhr mussten wir dann doch ins Bett.

Am nächsten Tag gingen wir nach dem Frühstück gleich zum Unterricht um 09.00 Uhr. Dort wurde erst mal ein kleiner Test geschrieben. Damit konnten die Lehrer einschätzen auf welchem Level wir waren und mit wem wir in eine Klasse gehen sollten. Nun ging es ab in den Unterricht. Die Lehrer waren nett und konnten nur Englisch, aber das war nicht schlimm weil das normale Schulenglisch völlig ausreichte um sie zu verstehen. Wir haben Arbeitsblätter bekommen und einen Hörverstehentext zur Übung, die wir bearbeiten sollten. Sie waren gut zu lösen, etwas knifflig aber wir haben es geschafft. Danach haben wir sie alle zusammen kontrolliert und durften nach einer dreiviertel Stunde fünf Minuten Pause machen. Anschließend bekamen wir noch ein paar Übungen und dann gab es Mittagessen.

Als wir damit fertig waren durften wir wieder etwas für uns machen oder in die Stadt gehen. Am nächsten Tag wieder Unterricht und Mittagessen und so weiter. Den einen Tag haben meine Freunde und ich uns eingetragen um nach Bournemouth zu fahren. Dort sind wir erst ein bisschen shoppen gegangen. Fast überall wo wir waren gab es den Laden Primark. Das ist hauptsächlich ein Laden wo es Klamotten, Nagellack, Haarspangen und vieles mehr gibt. Dann sind wir an den Strand gegangen. Und er ist wunderschön. Blauer Himmel und Wasser und hellbrauner Sand. Wir hatten unseren Bikini schon unter unseren Sachen und brauchten nur noch unsere Handtücher ausbreiten, Taschen ablegen und ins Wasser gehen. Es war schön erfrischend, weil es ein sehr warmer Tag war. Die Wellen waren ziemlich groß und es hat sehr viel Spaß gemacht, sich einfach in die Wellen fallen zu lassen. Danach trockneten wir uns ab und sind zum Eisstand gegangen. Wir hatten noch ein wenig Zeit bevor der Bus kam. Wir setzten uns in den Sand und erzählten noch bis wir abgeholt wurden. Dann mussten wir leider doch gehen, denn die Zeit war um. Sie war so schnell vergangen dass wir uns ein wenig beeilen mussten, um den Bus nicht zu verpassen. Zum Glück waren wir so viele, dass es noch ein bisschen dauerte bis alle im Bus saßen. So konnten wir noch schnell unser Abschiedsfoto machen.

Die übrigen Tage gingen sehr schnell vorbei, weil wir viel unternommen und geshoppt haben. Am Tag der Abreise war jeder irgendwie traurig, dass nun alles vorbei war. Wir verabschiedeten uns und stiegen in die Busse mit denen wir dann nach Hause fuhren. Zu Hause angekommen gab es erst mal ziemlich viel zu erzählen, über den Englischunterricht in dem ich viel gelernt habe, über die Freizeitaktivitäten oder über die vielen netten Leute, mit denen ich ganz viel Spaß hatte.