28. Mai 2014

Henning’s trip to Bournemouth

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Ein Gastbeitrag über eine Schülersprachreise nach Bournemouth. Henning ist bereits zum zweiten Mal mit uns verreist und wollte seine englischen Sprachkenntnisse vertiefen und internationale Kontakte knüpfen.

Dieses Jahr bin ich in den Osterferien für 2 Wochen nach Bournemouth gefahren. Für mich fing alles am Samstag, den 12.04.2014 am Frankfurter Flughafen an. Wir fuhren mittags mit einem Bus nach Bonn, um uns dort mit anderen Jugendlichen aus ganz Deutschland zu treffen, und von dort aus einen Doppeldeckerbus direkt nach England zu nehmen. Über Nacht sind wir dann durch die Niederlande, über Belgien und Frankreich bis nach Calais gefahren, um von dort aus mit dem Zug durch den Eurotunnel zu fahren. Für alle, die den Eurotunnel noch nicht kennen, es ist ein fast 50km langer Tunnel, der das europäische Festland mit Großbritannien verbindet. Dieser geht unter dem Ärmelkanal entlang und eine Fahrt mit dem Zug, auf dem man sein Auto, seinen Bus oder seinen LKW parkt, dauert circa 20 Minuten.

Angekommen auf britischem Staatsgebiet in Folkestone ging es über die Autobahn auf der linken Straßenseite (!!!) noch ungefähr 4 Stunden weiter, bis wir endlich in den frühen Morgenstunden unsere Unterkunft im Carrington House Hotel in Bournemouth erreichten. Bournemouth ist eine mittelgroße Stadt mit circa 165.000 Einwohnern und liegt an der Südküste des Vereinigten Königreiches in England. Die Stadt ist für ihre Badestrände und die Universität in ganz Europa bekannt.

Organisiert wurde die Fahrt von ip International Projects- Offaehrte Sprachreisen. Vor Ort standen uns insgesamt 10 Betreuer zur Verfügung: Rolf, Centre Manager, der die Verantwortung für die Fahrt trug und sich um alles kümmerte; Olga, Centre Administrator, die bei allen Ausflügen dabei war und hauptsächlich für administrative Aufgaben die Verantwortung trug; Linnéa, Programme Organizer, die alle Ausflüge organisierte und 7 Supervisior: Johanna, Natalie, Jana, Alfredo, Rémi, Pauline und Frédéric, die sich rund um die Uhr um uns kümmerten, bei allen Ausflügen, Spielen und Veranstaltungen mitmachten und, die für uns stets ansprechbar waren. Diese waren übrigens nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa angereist: aus Frankreich, aus Spanien, aus Finnland und Polen. Dadurch, dass nicht alle Betreuer Deutsch sprachen, mussten wir mit ihnen selbstverständlich Englisch sprechen, um mit ihnen überhaupt verbal kommunizieren zu können.

Da Offaehrte nicht nur in Deutschland tätig ist, waren neben den deutschen Schülern auch französische und spanische mit uns in England. Man konnte sich außerdem aussuchen, ob man im Hotel oder in einer Gastfamilie wohnen mochte.

Das von Offaehrte organisierte Programm sah vor Ort folgendermaßen aus: Von Montag bis Freitag war zwischen 9.00 Uhr und 12:30 Uhr stets Unterricht. Dieser wurde selbstverständlich komplett auf Englisch von einheimischen Lehrern unterrichtet, die speziell dafür ausgebildet wurden, Englisch als Fremdsprache zu unterrichten. In der allerersten Englischstunde musste jeder einen Einstufungstest schreiben, der einen aufgrund der erreichten Punktzahl, in den für seinem Sprachniveau angemessenen Kurs, zuteilte. Der Einstufungstest war relativ einfach, und auch nichts vor dem man sich fürchten musste, da man in dem Test nur Kreuzchen setzten musste. Der tägliche Unterricht war in drei Unterrichtsstunden gegliedert. In den ersten beiden Stunden erhielt man von einem der Lehrer, zu einem speziellen grammatikalischen Schwerpunkt, Unterricht, wie z.B. zu den „conditional sentences“, dem „gerund“ oder zu „prepositions“. In der dritten Stunde fand dann Anwendung statt, d.h. man startete ein kleines Projekt, dessen Fokus darin lag möglichst viel Englisch zu sprechen. Sollte man dann noch den Intensivkurs dazu gebucht haben, hatte man in der vierten Stunde die Aufgabe einen Text zu verschiedenen Fragestellungen zu schreiben, wie z.B „What is happiness?“ oder „What keeps you well?“. Diese wurden dann zum Ende der Stunde hin, vom jeweiligen Lehrer, eingesammelt und für den nächsten Tag korrigiert. Durch diesen breitgefächerten Aufbau der Unterrichtseinheiten, erhielt man die Möglichkeit Sprechhürden abzubauen, seine Englischkenntnisse zu verbessern und seinen Vokabelschatz zu vergrößern.

henning5Nach dem Unterricht fand dann immer die „Assembly“ statt, in welcher uns organisatorisches mitgeteilt wurde und all dies, was für den Nachmittag und den Abend geplant war. Danach traf man sich in kleineren Gruppen und einem Supervisor zur TTT („Time to Talk“), um persönlich über mögliche Probleme und Missstände zu reden, oder noch offene Fragen zu klären. Das Zentrum, Oceanlounge genannt, in dem die Assemblies und die Mittags- und Abendprogramme stattfanden, war eine ehemalige Kirche im Zentrum von Bournemouth.

Dann ging es um 15.00 Uhr mit dem Programm weiter. Dieses bestand dann immer aus einem Spiel und einem kreativen Workshop. Zu den Spielen gehörte unter anderem „Capture the Flag“, ein „Basketball Battle“, „Volleyball at the Beach“, „Dodgeball“, ein „Football Cup“, ein „Frisbee Tournament“ und „Laser Quest“. Und zu den kreativen Aktivitäten zählte unteranderem: „Make your own postcards”, ein „Massage Workshop“, eine „Picture Rallye“, ein „London Quiz“, ein Workshop mit dem Thema: „How to play poker“ und „Nail Designing“. All dies wurde von den Supervisorn organisiert, angeboten und betreut. Man musste an diesen Aktivitäten nicht teilnehmen, sondern konnte selbstverständlich auch andere Dinge machen. Man konnte z.B. in die Innenstadt gehen, um dort zu shoppen oder etwas essen zu gehen oder man schlenderte an den Strand, um dort zu schwimmen, sich zu entspannen und zu sonnen oder man besuchte den hoteleigenen Pool. Genau das Gleiche gilt außerdem auch für das Abendprogramm, welches jeden Abend anders war. Dieses fand immer zwischen 20.00 Uhr und 22.00 Uhr statt und zwar unter Themen, wie „Quiznight“, „Murder Mystery“, „Open Stage“, „Karaoke Contest“, „Bournemouth Olympics“, „Black & White Party“, „Movie Night“, „Speed Dating“, „Casino Royale“, „Dare Night“ und „Crossgender Party“.

Neben diesen Spielen veranstaltete Offaehrte selbstverständlich auch Ausflüge in verschiedene Städte oder zu bekannten Attraktionen in der Umgebung. In Gruppen besuchten wir die Städte Winchester, Portsmouth und Salisbury. In letzterer befindet sich in der Kathedrale der Stadt die Magna Carta, die allererste Verfassung der Welt, die 1215 im British Empire in Kraft trat. Außerdem besuchten wir noch die Jurassic Coast, die aufgrund der landschaftlichen Schönheit ein bevorzugtes touristisches Ziel ist. Besonders beliebt sind dort Wanderungen entlang des South West Coast Path, eines der Küste folgenden Fernwanderwegs. Wir waren alle sehr beeindruckt von der Natur und der Landschaft.

Der Höhepunkt von allem war jedoch, dass wir zusammen mit der ganzen Gruppe einen Tagesausflug nach London gemacht haben. London zählt zu meinen persönlichen Lieblingsstädten in Europa und ich bin wirklich jedes Mal aufs Neue beeindruckt. Alle, die schon einmal in London waren, wissen wovon ich spreche. Die kunstvollen Gebäude, die noblen Geschäfte, einfach die ganze wuselige Stimmung in dieser Stadt ist beeindruckend. Los ging die, von den Supervisorn organisierte, Sightseeingtour in Victoria Tower Garden. Von dort aus führten sie uns zum Houses of Parliament und zum Big Ben und erzählten uns dort jeweils die wichtigsten Fakten über die Attraktionen. Danach ging es vom London Eye über Saint James’s Park aus direkt zum Buckingham Palace und von da aus zum Piccadilly Circus und zum Trafalgar Square. Nach dieser Tour hatten wir Freizeit. Wir durften uns in Gruppen von mindestens drei Personen frei durch London bewegen und all die Dinge machen, die wir uns vorgenommen hatten. Während die eine Gruppe in die British National Art Gallery ging, besuchte die anderen, die Deutsche Botschaft und gingen danach shoppen.

 

In der Zeit, in der keine Aktivitäten stattfanden, hatten wir alle Freiheiten, uns in Bournemouth zu bewegen. Wir mussten nur mindestens zu dritt unterwegs sein und uns vorher bei einem der Supervisor abmelden, und schon konnten wir ab 12:30 Uhr, mit dem Ende der Pflichtveranstaltungen, bis 22:30 Uhr unseren Wunschaktivitäten frei folgen.

 

Zurückblickend, kann ich sagen, dass eine solche Sprachreise wirklich enorm viel Spaß macht, vor allem, weil man eine Menge neue Leute aus ganz Deutschland und Europa kennenlernt, die britische Kultur hautnah erlebt, seine Sprachkenntnisse deutlich verbessern und seine Freiheit genießen kann.

Ich kann also wirklich jedem, der einmal Urlaub ohne seine Eltern machen möchte, sehr empfehlen, eine Sprachreise mit Offaehrte nach Bournemouth zu machen, damit er auch eine so schöne und wertvolle Erfahrung machen kann, wie ich.

 

Du interessierst dich auch für eine Sprachreise nach Bournemouth? Dann schau auf unserer Seite vorbei und informiere dich! Wir freuen uns auf dich. Dein Offaehrte-Team