19. Februar 2015

Ritterspiele und Englisch

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Ein Gastbeitrag über das Sprachcamp in Oberwesel – Tim berichtet uns.

Sprachcamp OberweselHallo, mein Name ist Tim, ich bin 13 Jahre, wohne in Hessen in der Nähe der Barbarossastadt Gelnhausen. Im vergangenen Jahr war ich zum ersten Mal in Oberwesel auf der Schönburg. Ich reiste mit meiner Mom und einer Freundin von ihr mit dem Auto an. Wir fuhren auf der linken Rheinseite entlang, es war voll interessant an der Uferstraße lang zu fahren, es gab viel zu sehen. Bevor es hoch auf die Burg ging, aßen wir in der Altstadt erst mal ein großes Eis. Dann ging es ziemlich steil den Berg hoch, wir parkten außerhalb und liefen zur Burg, vorbei an einem Turmmuseum. Wir wurden gleich auf Englisch vom Team begrüßt, so quasi von Null auf 100. Das war echt ganz schön ungewohnt. Aber mit Händen und Füßen ging es am Anfang auch. Mein Zimmer war im Turm, ich hatte das Zimmer für mich alleine, das war echt toll, es sind mächtig viele Stufen in einer engen Wendeltreppe nach oben. Mein Zimmer hatte zwei Fenster mit Blick auf den Rhein. Ich konnte die super großen Schiffe auf dem Rhein beobachten, vor allem wie sie um sie Kurve fuhren war spannend.

Auf der Burg gab es viel zu entdecken. Wir machten viele Spiele und sprachen die ganze Zeit über Englisch, es hat mir Spaß gemacht, sogar er Unterricht. Er war nicht lange, am Ende bekamen wir auch eine Urkunde mit Noten. Das war voll der Spaß. Ich hatte lauter 5er stehen, das ist aber nicht die Note „schlecht“ wie bei uns, sondern gut, also wie es bei uns einer „zwei“ entspricht.

Es waren viele Kinder in allen möglichen Altersgruppen und Nationalitäten auf der Burg. Ich fand auch gleich ein paar nette Jungs. Leider war ich damals in einem Alter, in dem ich die Burg nicht von außen erkunden durfte. Aber dieses Mal werde ich mir das alles sehr genau ansehen. Wir machten auch einen Ausflug.

Das Essen war auch ok (und ich esse echt nicht alles). Zum Frühstück gab es alles außer Nutella. Wir aßen in einem kleinen Speisesaal, konnten aus vielen verschiedenen Dingen beim Essen auswählen.

Es gab einen Aufenthaltsraum, mit verschiedenen Möglichkeiten auch zum Zocken, Malen und Spielen (für schlechte Wettertage, die wir nicht hatten).

Ein iPad ist echt schwierig mitzunehmen, weil Nichts zum Abschließen da ist. Man sollte schon gut auf seine Sachen aufpassen. Ist alles sauber und ordentlich. Mir hat es so gut gefallen, dass ich echt dieses Jahr wieder kommen werde und hoffe, dass es mir wieder so gut gefällt wie im letzten. Vielleicht treffe ich einen meiner Kumpels wieder. Ich wünsche mir noch mehr Englisch auf der Burg zu lernen, um es noch besser in der Schule umsetzen zu können. Der Unterricht ist ganz anders als in der Schule. Das Team ist auch voll cool und macht auch Spaß mit. Auch wenn man mal Probleme hat, helfen sie gut weiter. Bei der Abreise war dann auch wieder voll das Gewusel, bis wir dann endlich wieder abgeholt wurden. Ich ging mit einem lachenden und einem weinenden Auge von der Schönburg.