28. September 2013

Erfahrungsbericht: Sophie berichtet uns von ihrer Sprachreise nach Bournemouth

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Ein Gastbeitrag von Sophie K., die gemeinsam mit uns ihren Sommer in Bournemouth verbrachte

strabnd-2Meine Reise nach Bournemouth ging von 02.-12.08.2013. Zusammen mit meiner Schulfreundin Natalie machten wir uns von Stuttgart aus mit dem Reisebus auf den Weg. Die Hinfahrt verlief gut, mit wenig Stau. Wir waren insgesamt 18 Stunden unterwegs. In Bournemouth angekommen wurden wir im Purbeck House abgesetzt. Das ist ein Studentenwohnheim, wo im Sommer Sprachschüler wohnen dürfen. Im Purbeck House haben wir Bändchen und eine IP (International Project)- Mappe bekommen. Bis wir Schlüssel für unsere Apartments bekommen haben, vertrieben wir uns die Zeit in der Stadt und am Strand. Gegen Abend konnten wir einziehen und unsere Sachen auspacken.  Rolf, ein Betreuer war richtig nett. Wenn man Hilfe brauchte konnte man sich immer an ihn wenden.

Das Essen in der Cafeteria war in Ordnung. Es gab Salat Pommes oder Kartoffeln, Obst, Reis, Fleisch und zum Nachtisch Kuchen. Morgens gab es Toast und Croissants.

In der Schule musste man am ersten Tag einen Einstufungstest machen. Leider konnte ich nicht mit meiner Freundin in eine Gruppe, da ich besser war als sie. Der Unterricht hat Spaß gemacht. Wir haben kleine Videos geschaut und mussten dann Fragen beantworten. Außerdem haben wir auch viel Grammatik geübt, zum Beispiel die Zeiten. Wir waren nur elf Leute in der Gruppe. Sie kamen aus verschiedenen Ländern wie China, Russland und Deutschland. Unsere Lehrerin war nett. Sie sprach ziemlich schnell, aber man konnte sie nach einigen Tagen gut verstehen.

Nach dem Unterricht fand in der Ocean Lounge „time to talk“ statt. Man konnte sich überlegen was man nachmittags machen will und durfte zu dritt losziehen. Danach konnte man sich was zu essen kaufen. Rund um die Schule gab es viele Möglichkeiten: KFC, Mc Donalds und einen ASDA Laden.

ballon-2Es wurden auch viele Aktivitäten angeboten wie zum Beispiel Schokoladen Fondue am Abend. Das war echt lecker. Oder wir trafen uns am Strand  um verschiedene Spiele zu machen. Es gab eine Black & White Party. Das Beste war aber das Feuerwerk. Es findet jeden Freitag um 22 Uhr am Strand statt. Es war das Highlight der Woche. Klar, dass wir da auch hingegangen sind.

Manche Angebote sind für die kleineren wie zum Beispiel eine Maske zu gestalten. Auch auf Yoga hatte ich keine Lust. Manchmal ist es auch schön nur zu chillen.

Ich habe auch nette Freundinnen kennengelernt. Ich habe sehr viel Zeit mit ihnen verbracht. Am letzten Tag hab ich mit Stella Billard gespielt. Das war echt klasse. Wir haben uns zusammen noch ein Eis geteilt. Die Verabschiedung fiel mir sehr schwer.

Die Rückfahrt dagegen dauerte sehr lange und war sehr anstrengend, da manche Busse 1-2 Stunden Verspätung hatten. Deshalb waren wir auch zu spät am Eurotunnel. Wenn ich es noch richtig weiß war etwas kaputt. Wir mussten zwei Stunden warten. Die Fahrt ging 24 Stunden. Es kam mir endlos vor.

Im Großen und Ganzen hat sich meine Sprachreise gelohnt. Im Sommer ist es toll in Bournemouth und das Wetter war auch gut.  Man kann viel unternehmen, es ist überall was los. Shoppen gingen wir natürlich auch, am liebsten zu Primark.

Nebenbei habe ich natürlich auch ein bisschen Englisch dazugelernt. Viel wichtiger aber sind mir die neuen Freundinnen und die Erlebnisse in der Stadt.

Wer eine Busreise machen möchte, sollte sich gut ausrüsten. Ein Nackenkissen zum schlafen ist sehr nützlich, ein iPod auch zum Musik hören. Und weil es kalt ist wegen der Klimaanlage, sollte man auch bei der Sommerhitze eine Decke mitnehmen.

Ob es besser ist in einer Familie zu wohnen oder im Purbeck House muss jeder selbst entscheiden. Im Purbeck House hat man mehr Freiheit.  Aber ich musste auch selbst viel organisieren.

Schulmaterial sollte man nicht mitnehmen, ich habe nicht mal mein Lexikon gebraucht. Man bekommt alles im Unterricht und man soll auch viel Englisch sprechen.

Ich würde schon nochmal eine Sprachreise machen, aber für längere Zeit da man sonst nicht so viel lernt und keinen Wochenend – Ausflug mitmachen kann.  Gerade als es schön geworden ist und ich mich zu Recht gefunden hatte und die Wege wusste ging es schon wieder nach Hause und das war wirklich sehr schade.