2. Oktober 2014

Käsespätzle in Exmouth

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frauke-exm3Das Leben in einem Privathaushalt während deiner Sprachreise erfordert Mut, Geduld und Anpassungsfähigkeit, Neugierde und Aufgeschlossenheit. Du tauchst ein in eine neue Welt, erlebst viel Neues, erfährst viel vom Leben in anderen Ländern, den Widersprüchen und Weltanschauungen und praktizierst dabei im Umgang mit deiner Familie auch noch deren Sprache. Du erlebst deine Gastgeber in ihrem normalen Alltag und wirst sehr schnell Unterschiede zu deinem Zuhause feststellen.

Dazu noch die fremde Sprache – in den ersten Tagen ist das manchmal nicht ganz einfach. Dafür machst du aber auch Erfahrungen, die so viel wert sind, wie der Sprachkurs selbst. So wie Frauke in Exmouth, die ihren Gasteltern, zusammen mit anderen Teilnehmern, gleich einmal die Zubereitung klassischer deutscher Käsespätzle näher brachte…

frauke-exmIch wollte schon länger mal eine Sprachreise machen. Deshalb habe ich viele Anbieter verglichen und mich schlussendlich für Offaehrte Sprachreisen entschieden. Das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Ich bin dann Anfang August mit dem Bus von Stuttgart nach Exmouth gefahren. Es hat super geklappt, war nur ein bisschen langweilig. Dort angekommen wurde ich von meiner Gastmutter begrüßt. Sie hat die ganze Zeit mit uns (meiner Mitbewohnerin und mir) geredet, was ich sehr gut fand, auch wenn wir die ersten Tage meistens nur mit „Okay“ oder „Yes“ geantwortet haben. Ich habe mir mit einem Mädchen das Zimmer geteilt, das ich davor noch nicht kannte. Wir haben uns aber schon nach 5 Minuten super verstanden. Auch mit den anderen zwei, die mit uns in der Familie waren, bin ich gut klargekommen. Ich hätte gedacht, dass man länger braucht um neue Freunde zu finden, aber es geht echt schnell. Am nächsten Tag sind wir zum Welcome-Meeting gegangen und haben gleich noch mehr nette Leute kennengelernt.

Unter der Woche hatten wir Schule und am Wochenende frei. Vormittags waren drei Stunden Unterricht. Es war sehr interessant, denn wir haben viel über englische Bräuche und die Kultur gelernt. Grammatik hat man eher weniger gemacht. Die Betreuer waren auch richtig nett. Wir haben uns mit allen gut verstanden und konnten uns auch nur auf Englisch mit ihnen unterhalten, weil fast keiner von ihnen aus Deutschland kam. Die Betreuer haben jeden Tag mittags zwei und abends eine Aktivität organisiert. Ich bin mit meinen Freunden zu fast allen gegangen und wir hatten jedes Mal richtig viel Spaß. Wenn wir nicht hingegangen sind, waren wir entweder an dem super schönen Sandstrand, der nur 5 Minuten vom Kennaway Centre (dort findet größtenteils der Unterricht statt) entfernt ist, oder wir waren in der Stadt bummeln.

frauke-exm2Mit meiner Gastfamilie war ich total zufrieden. Das Essen war echt lecker und das Haus war sauber und ordentlich. Auch bei all meinen Freunden, die ich in Exmouth kennengelernt habe waren die Gastfamilien toll. Unsere Gastmutter hat uns sogar erlaubt, einmal für sie und ihre Familie zu kochen. Da alle Gastschüler der Familie entweder aus Bayern oder Baden-Württemberg kamen, haben wir Käsespätzle gemacht. Es hat allen gut geschmeckt. In der nächsten Woche haben wir sogar noch mit drei anderen erneut Käsespätzle für die Betreuer gekocht. Am Ende unseres Aufenthalts hat unsere Gastmutter für uns und unsere Freunde ein Barbecue veranstaltet, was voll lieb war.

Ich habe mich für Exmouth entschieden, weil es dort keinen Campus, sondern nur Gastfamilien gibt. Das fand ich für mich persönlich besser, weil dann alle gleich „leben“. Außerdem lernt man das englische Leben kennen und man ist dazu gezwungen mit der Familie Englisch zu sprechen. Ich war drei Wochen dort und habe auf jeden Fall das Gefühl, dass ich jetzt viel sicherer und grammatikalisch besser spreche.

Ich mache nächstes Jahr auf jeden Fall noch einmal eine Sprachreise mit Offaehrte nach Exmouth, weil es mir so gut gefallen hat. Ich kann es jedem empfehlen, der sein Englisch verbessern, eine neue Kultur kennenlernen möchte oder einfach nur neue Leute kennenlernen will.

Frauke