26. Oktober 2015

Katharina in den USA: „New York is always a good idea!“

teilen auf: Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterPin on PinterestEmail this to someone

2Deutschland, Frankreich oder Großbritannien – wir haben zahlreiche tolle Destinationen für euch im Angebot. Für diejenigen unter euch, die ein Abenteuer außerhalb Europas suchen, bieten wir zum Beispiel auch Sprachreisen in die Weltmetropole New York an. Hier lassen sich ein innovativer Sprachunterricht, viele aufregende Erfahrungen und spannende Abenteuer auf einem anderen Kontinent miteinander verbinden. Auch Katharina hat die Reise über den großen Teich angetreten, um an ihrem Englisch zu feilen und den Big Apple zu erkunden. Erfahrt mehr über ihren Aufenthalt in den USA in ihrem tollen Erfahrungsbericht.

In den Sommerferien wollte ich nicht nur Zuhause rumsitzen. Ich wollte etwas erleben! Mein Traum war es schon immer, einmal in den USA auf ein College zu gehen und sich wie eine echte Studentin fühlen zu dürfen. Dadurch dass ich nun zu alt für ein High-School-Jahr geworden bin (und um ehrlich zu sein auch viel zu große Angst davor hatte), kam mir der zweiwöchige Aufenthalt an der Fordham University in New York mit Offaehrte Sprachreisen genau recht.

1Da ich bereits 2012 mit Offaehrte in Malta war, wusste ich, wie alles ungefähr abläuft. Ich war ziemlich aufgeregt, aber die Freude, meinem Traum etwas näher zu kommen war umso größer. Ich glaube, ich habe mich lange nicht mehr auf etwas so sehr gefreut. Als alles gebucht war, zählte ich die Tage. Am 15. Juli 2015 war es dann endlich soweit! Mein Flug ging circa acht Stunden und in New York angekommen, wurde ich bereits erwartet und mit anderen Schülern in einem Bus zur Schule gefahren. Die Fahrt ging auch nochmal ungefähr eine Stunde und ich konnte somit erstmal alles in Ruhe realisieren. Es war bereits sehr spät als wir am Campus ankamen. Einige Schüler, die schon seit ein oder zwei Wochen da waren, saßen draußen und begrüßten uns. Wir wurden alle in unser Apartment gebracht und das war’s dann auch schon für den ersten Tag. Ich war einfach überglücklich aber auch hundemüde und schmiss mich somit sofort ins Bett.

Am nächsten Tag lernte ich dann erstmal meine Mitbewohner kennen. In unserem Apartment hatten wir jeder ein eigenes Zimmer, es gab außerdem eine Küche, ein Wohnzimmer und natürlich ein Badezimmer. Außerhalb des Apartments gab es noch eine öffentliche Chill-Lounge mit Fernseher, die für jeden zugänglich war. Ich war mehr als zufrieden, weil ich mit so etwas nicht gerechnet hätte. Um 8 Uhr gab es dann Frühstück in einer riesengroßen Cafeteria, wo alle Austauschschüler aßen, aber auch die Studenten der Schule waren dort zu finden – man fühlte sich wie einer von ihnen! Danach fanden dann die Versammlungen statt,. Dort wurden jeden morgen alle wichtigen organisatorischen Dinge besprochen und wir wurden in unsere Klassen aufgeteilt, die durch einen Einstiegstest am ersten Tag festgelegt worden waren.

Wir wurden von einheimischen Lehren unterrichtet und durch die verschiedenen Klassen 4gezielt gefördert, was wirklich viel Spaß gemacht hat, weil die Lehrer super nett und lustig waren und dennoch den Unterricht ernst nahmen. Der Unterricht ging jeweils von 9 bis 12 Uhr mit einer 20-minütigen Pause dazwischen. Danach ging es dann immer gleich in die Cafeteria zum Lunch. Um 13 Uhr trafen wir uns immer alle vor unseren Wohnhäusern in unseren Gruppen, die ebenfalls am ersten Tag bekannt gegeben worden waren. Die Gruppen bestanden aus ungefähr 20 Leuten, mit denen man jeden Tag zusammen Ausflüge unternahm. Pro Gruppe gab es einen Betreuer.

Wir fuhren zum Times Square und zum Central Park, sahen die Freiheitsstatue, gingen shoppen am Broadway, schauten uns China Town und das Green Village an. Natürlich ging es auch hoch hinaus auf das Empire State Building und zum Top of the Rock. Ich konnte wirklich viel von New York sehen und kennenlernen und kann sagen, dass New York echt atemberaubend ist! Diese Hochhäuser… Ich komme bereits aus einer Großstadt (Berlin), aber im Vergleich zu New York ist Berlin nichts. Ich musste mich jedes mal nach hinten beugen, um nach oben schauen zu können. Solche Hochhäuser habe ich noch nie gesehen. Von oben hatte man aber die beste Aussicht. Manchmal sah es so aus, als ob die Häuser die Wolken berührten oder sogar durchdringen würden. New York ist aber nicht nur groß, sondern auch sehr gut organisiert. Ich wundere mich immer noch, wie es dort so sauber sein kann. Ich habe kaum Mülleimer unterwegs finden können und musste somit immer alles mit mir rumschleppen.

Nach all di3esen Ausflügen waren wir immer zum Dinner gegen 18 oder 19 Uhr zurück. Abends gab es dann noch Aktivitäten, wie zum Beispiel eine Müllbeutel-Modenschau, die wirklich Spaß gemacht hat. Durch die Aktivitäten kamen wir uns alle nochmal etwas näher und lernten uns besser kennen. Die Betreuer waren immer mit dabei und ich habe jeden einzelnen von ihnen ins Herz geschlossen. Am letzten Tag gab es dann noch einen kleinen Abschiedsball. Es wurde viel getanzt, gelacht und zum Schluss auch noch die Abschiedsballkönigin und ihr König gekürt.

Wenn ich so zurückblicke, muss ich wirklich sagen, dass ich das alles unheimlich vermisse. Ich habe in der kurzen Zeit so viele tolle Menschen kennengelernt und muss einfach sagen, dass das die beste Zeit meines Lebens war! Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, denn ich habe viele neue Freunde gefunden, die unbezahlbar sind. Dadurch dass jeder aus verschiedenen Städten oder auch Ländern kam, konnte man sein Englisch auch noch weiter verbessern. Wenn man in Kontakt mit den anderen bleibt, kann man auch Spanien oder Italien besuchen und so ein kleines Wiedersehen ist doch auch ganz schön und man kann noch mehr tolle Erfahrungen sammeln. Die Reise war einfach ein wahrgewordener Traum und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja nächstes Jahr wieder. Ich hoffe es auf jeden Fall!

Danke und viele liebe Grüße,

eure Katharina

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann