11. Dezember 2015

Kims „unvergesslicher Aufenthalt“ in Exmouth

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KimPhilippiEgal, wohin es geht – jede unserer Schülersprachreisen ist etwas Besonderes! Diese Erfahrung hat auch Kim aus Homburg bei ihrem Aufenthalt in Exmouth gemacht. Hinter ihr liegt eine tolle Reise mit vielen Strandaktivitäten, aufregenden Outdoor-Specials, neuen, innigen Freundschaften und unvergesslichen Erfahrungen. Erhaltet in den Auszügen aus Kims Reisetagebuch einen Einblick in das aufregende Leben in Exmouth und erfahrt mehr darüber, was Ihr dort alles mit Offaehrte Sprachreisen erleben könnt!

Sonntag

Sonntagmorgen sind wir mit unseren Gastfamilien auf ein Volksfest in einen benachbarten Ort gefahren. Dort haben wir den zahlreichen Tänzern und Sängern zugeschaut, ein Picknick am Strand gemacht und uns die abwechslungsreichen Stände mit Ketten, Kleidung und Akrobaten angeschaut. Am Meer haben wir mit unseren Gastfamilien Steinhaufen gebaut und waren anschließend zusammen in einem Café Eis essen. Als wir wieder zu Hause angekommen waren, hatten wir bis zum Abend Freizeit. Diese nutzten wir, indem wir mit unseren Familien telefonierten und an den Strand gingen. Das Abendprogramm bestand aus einer Quiz Night. Zusammen mit den Neuankömmlingen mussten wir in Gruppen Fragen zu verschiedenen Themenbereichen wie Sport, Musik, Kunst und Allgemeinwissen lösen.

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Am nächsten Tag haben wir uns nach der Schule am Strand getroffen. Dort spielten wir Volleyball oder Frisbee, warfen uns Bummerangs und Tennisbälle zu und hatten viel Spaß! Wir trennten uns von der Gruppe, um in der Stadt shoppen zu gehen. Wir kauften Mitbringsel für unsere Familien, Lebensmittel für uns und schlenderten durch die Einkaufsstraßen. Zu Hause angekommen. aßen wir etwas Leckeres und bereiteten uns auf den Abend vor. Abends trafen wir uns nämlich an unserem Treffpunkt zu einer Picture Ralley. In Kleingruppen zogen wir durch die Straßen Exmouths und lösten verschiedene Aufgaben, machten Bilder und Videos.

Dienstag

Am nächsten Morgen wurden wir dann auf Basis unseres Einstufungstests in die verschiedenen Klassen aufgeteilt. Der Unterricht verging wie im Flug! Nach einer Pause bin ich zusammen mit drei anderen Kindern aus meiner Gruppe, sowie einem Betreuer, mit dem Zug nach Exeter zum Outdoor-Special gefahren. Dort haben wir zu Mittag gegessen und auf eine andere Gruppe gewartet. Zusammen sind wir ans Wasser gelaufen. Dort bestand unsere Aufgabe darin, ein Floß zu bauen, mit dem wir, wenn wir es zu Wasser lassen, nicht untergehen. Wir wurden natürlich mit Schwimmwesten und Helmen ausgestattet. Zunächst sind wir mit unserem Versuch gescheitert und gekentert. Unter Anweisung eines Fachmannes haben wir das Floß dann aber erneut gebaut, dieses Mal ohne unterzugehen. Am Abend trafen wir uns am Octagon, um einen Sunset Cliffwalk zu machen. Wir liefen an der Küste entlang, stiegen auf einen Berg und machten wunderschöne Fotos! So ging der Abend mit einer fantastischen Aussicht aufs Meer und anregenden Gesprächen zu Ende.

Mittwoch

Während sich der Rest der Gruppe Mittwoch in der Baptist Church traf, um dort Henna-
Tattoos aufgemalt zu bekommen oder Loom-Armbänder zu knüpfen, sind wir wieder mit dem Zug nach Exeter gefahren, um erneut am Outdoor-Special teilzunehmen. Dort angekommen, kauften wir uns etwas zu essen und liefen anschließend zum Kai. Dort warteten bereits unsere beiden Kletterlehrer. Sie legten uns die Klettergurte an und wir konnten uns aus 25 Meter Höhe abseilen, 20 Meter hohe Wände in Gesteinsform erklettern und so unseren Mut testen! Anschließend gingen wir zusammen Eis essen und die Stadt erkunden. Als wir zurück in Exmouth waren, ging es zurück zu unseren Gastfamilien. Dort haben wir zu Abend gegessen und sind schließlich noch einmal zur Kirche gelaufen, um uns dort zur Movie-Night zu treffen.

Fazit

Die Zeit in England verging durch die zahlreichen und abwechslungsreichen Angebote wie im Flug! Durch meine Zimmernachbarin machte ich die Erfahrung, dass selbst die Kinder, die nicht nach England gehen wollten, sondern von ihren Eltern geschickt wurden, viel Spaß hatten. Sie bereute ihren Aufenthalt zu keinem Zeitpunkt und möchte dieses oder ein ähnliches Angebot von Offaehrte wiederholen. Die Eingewöhnung in den Alltag in einem anderen Ort, dem täglichen Schulgang in den Ferien, sowie die täglichen Angebote werden durch die Gasteltern und die Betreuer sehr erleichtert. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit meiner Gastmutter gemacht. Obwohl der tägliche Schulaufenthalt mitten in den Ferien am Anfang ungewohnt war, haben wir uns schnell daran gewöhnt. Unsere Lehrer und Lehrerinnen, sowie die Betreuer, die uns in der Schule und nachmittags beiseite gestanden haben, waren sehr nett und hilfsbereit. Auch außerhalb der Programmpunkte, sowie sonntags konnten wir uns jederzeit an die Betreuer wenden, die uns helfend beiseite standen und in den Gastfamilien vermittelten.

Den Schulaufenthalt muss man sich auch nicht wie den nervKim Philippi Bild 3igen oder langweiligen Schulunterricht in Deutschland vorstellen. Wir behandelten verschiedene, interessante Themen mit Hilfe von Filmen oder Plakaten. Zusammen entwickelten wir aufschlussreiche Tests zum besseren Lernen. Außerdem erstellten wir selbst Videos für andere Gruppen, lernten mit Musik und die Lehrer gingen auch auf unsere Lernvorschläge ein. Durch den Aufenthalt in England hat sich unser Wortschatz, sowie die Aussprache spielend und unbewusst verbessert. Mit der Zeit verliert man jegliche Angst mit Fremden Englisch zu sprechen und spricht einfach drauf los. In dieser Zeit lernt man nicht nur Kinder aus Deutschland, sondern auch aus Italien, Frankreich, Kasachstan und anderen Ländern kennen. In den letzten Tagen haben wir selbst, unter den Deutschen Englisch gesprochen, da man merkt, wie viel man eigentlich schon unbewusst in der Schule gelernt hat. In unserer Gruppe war der Zusammenhalt so groß, dass wir beschlossen haben, uns in den Winterferien in Köln wieder zutreffen! Für mich steht schon seit dem ersten Tag in Exmouth fest, dass ich diesen unvergesslichen Aufenthalt wiederholen möchte und ich lege es auch jedem, bis jetzt Unentschlossenen, nahe, eine Reise nach Exmouth zu unternehmen!

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann