4. Februar 2016

Laras Reisetagebuch #2: Eine Sprachreise, die Spaß macht

Nachdem uns unsere Gewinnerin Lara im ersten Teil ihres ReisetagDSC_0996-kleinebuchs von ihrer Ankunft im sonnigen Biarritz und den ersten Eindrücken ihrer Sprachreise mit Offaehrte berichtet hat, erzählt sie uns im zweiten Teil mehr über das Geschehen im Unterricht und die Verbesserung von gleich zwei Fremdsprachen. Erfahrt außerdem mehr darüber, wie Lara ihre Freizeit in Biarritz am liebsten gestaltet und warum eine ausgefallene Surfstunde am Ende doch noch ihr Gutes hatte…

Tag 3

DSC_1003-kleinSchon nach den ersten zwei Tagen wird mir immer bewusster, wie viel ich schon dazu gelernt habe und wie viele neue Leute ich selbst in dieser kurzen Zeit getroffen habe. Mit manchen habe ich mich sogar schon richtig angefreundet! Auch mein Französisch und mein Englisch haben sich schon verbessert, da man sich mit den Jugendlichen aus ganz Europa so am besten verständigen kann. Ich bin das erste Mal wirklich darauf angewiesen, andere Sprachen zu sprechen, um mich verständigen zu können. Natürlich sind wir dann auch heute Morgen wieder zur Sprachschule gefahren. Dort haben wir heute Personenbeschreibungen geübt. Danach konnten wir zum Strand, in die Stadt oder wohin wir auch wollten. Am Nachmittag hatten wir dann wieder unseren Surfkurs und diesmal hat auch schon alles besser geklappt. Und am Abend steht eine ,,Fête de Bienvenue“ – also eine Wilkommensparty – am See, der direkt neben der Jugendherberge liegt, auf dem Programm.

Tag 4

DSC_1022-kleinDie Zeit vergeht schnell. Heute ist schon Mittwoch und wir sind wieder wie gewohnt zur Schule gegangen. Dort lerne ich von Tag zu Tag auch immer mehr Leute aus den unterschiedlichen Kursen kennen. Auch meine Unterrichtsbeteiligung verbessert sich sichtlich. Das Sprechen fällt einem schnell viel leichter und auch wenn einem oft die Vokabeln fehlen, kann man sich immer irgendwie verständigen. Nach der Schule erhielten wir dann die Nachricht, dass wir heute nicht surfen können, da die Wellen zu hoch sind und es zu gefährlich ist.

IMAG0853-kleinDas war aber zum Glück gar nicht schlimm, da heute für die Schüler ohne Surfkurs sowieso ein Halbtagesausflug in den Nachbarort Bayonne auf dem Programm stand. Da jetzt niemand surfen konnte, sind wir einfach alle mitgefahren. Eine Nachholstunde des Surfkurses soll am nächsten Sonntag stattfinden. In Bayonne hatten wir dann zuerst die Möglichkeit, mit den Betreuern die Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen und danach hatten wir Freizeit, um uns Bayonne in Kleingruppen selbst anzuschauen. Wir besichtigten die riesige Kathedrale und spazierten am Nive-Fluss entlang. Es gab viele kleine Geschäfte und die Stadt war bunt geschmückt mit Fähnchen. Ich fand den Ausflug sehr schön und war nachher sogar froh, dass heute das Surfen ausgefallen ist. Und der Karaoke-Abend nach dem Abendessen war auch ziemlich lustig.

Tag 5

Der Vormittag in der Sprachschule war wieder wie gewohnt und nach der Schule hatten wir wieder die freie Auswahl für eine der angebotenen Freizeitaktivitäten. In der Schule ging es heute um nützliche Redewendungen im Alltag. Am liebsten fahre ich inzwischen mit den anderen zum Strand oder in die Stadt und gehe dort in die verschiedenen Läden. Die Läden sind dort alle sehr klein und einzigartig. Man sieht, mit wie viel Liebe die Besitzer sie führen. Außerdem gibt es dort aber auch einen ,,Carrefour City“, einen Supermarkt, und eine riesige Markthalle, wo man sich ein paar Lebensmittel kaufen kann, die es im Automaten der Jugendherberge nicht gibt. Das Obst aus der Markthalle ist superfrisch und total lecker!

DSC01709-kleinIch finde es sehr gut, dass wir tagsüber so selbstständig unsere Zeit einteilen dürfen. Jeder kann selbst entscheiden, wozu er Lust hat. Man muss zwar mindestens in einer Zweiergruppe unterwegs sein, aber das ist ja eigentlich sowieso der Fall. Zur Surfstunde, die auf Grund der Gezeiten jeden Tag zu unterschiedlichen Zeiten stattfindet, müssen dann aber natürlich alle am Strand sein. Nach dem Abendessen hatten wir dann alle unsere tägliche TDP („temps de parler“). Dort sitzt man in einer Gruppe und kann kurz sagen, was einem am Tag gefallen hat und was nicht. Bei größeren Problemen kann man sich aber selbstverständlich auch in einem privaten Gespräch an die Betreuer wenden. Außerdem gibt es in der Nähe der Residenz einen großen See, wo man sich vor dem Abendessen treffen kann: den Lac Mouriscot. Es ist echt richtig schön dort.

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