10. Februar 2016

Laras Reisetagebuch #3: Die erste Woche geht vorbei

DSC_0993-kleinIn den ersten beiden Teilen ihres Reisetagebuchs hat uns Lara bereits von ihrer Ankunft in Biarritz und dem Leben an der sonnigen Küste Frankreichs berichtet. Diesmal erzählt sie uns von einem Familienbesuch aus Deutschland, einem freiem Wochenende inklusive Tagesausflug und fasst zusammen, was sie in der ersten Woche auf ihrer Offaehrte Sprachreise schon so alles gelernt hat.

Tag 6

DSC01627-kleinAuch heute ging es wieder wie gewohnt zur Sprachschule. An der Schule kaufte ich mir, wie fast jeden Morgen, ein Croissant. Dies ist möglich in einem Laden direkt gegenüber der Schule. Dort kann man ebenfalls Getränke, Obst oder Snacks kaufen. Das ist ziemlich praktisch, da man sich so oftmals den Umweg in die Stadt ersparen kann. In der Schule haben wir heute auch nicht mehr ganz so viel Neues gemacht. Wir haben eher nochmal wiederholt, was wir alles in der ersten Woche gelernt haben. Am Nachmittag hatte ich dann auch schon meine letzte Surfstunde. Ich habe den Kurs nämlich nur für eine Woche gebucht. Im Nachhinein war das für mich die richtige Entscheidung, da ich so in der zweiten Woche unabhängig von den festgelegten Surfstunden bin. Einige aus der Gruppe haben allerdings so unglaublichen Spaß am Surfen, dass sie auch die zweite Woche weiter surfen werden. Die Wellen waren heute eher niedrig. Auch das verändert sich von Tag zu Tag. Man weiß nie so genau, welche Wellen einen am Strand erwarten.

DSC_1026-kleinIch muss unbedingt noch erzählen, was es hier für besondere Toiletten am Strand gibt, da sie nämlich sehr ungewöhnlich sind. Sie lassen sich nach der Benutzung erst einmal für einige Minuten nicht wieder öffnen, da sie sich in dieser Zeit selbst reinigen. So etwas kannte ich aus anderen Ländern noch nicht. Ist aber sehr praktisch.

Als wir am Nachmittag zur Jugendherberge zurückgekommen sind, stand noch etwas Besonderes auf dem Programm: Wir konnten bei einem Workshop für alkoholfreie Cocktails mitmachen. Das kann ich nur empfehlen, denn die Cocktails waren superlecker! Am Abend gab es dann das für mich beste Abendprogramm der ganzen Woche. Wir sind nach Biarritz zur „Soirée à la Grand Plage“ gefahren und haben dort alle zusammen Marshmallows am Strand gegrillt. Dazu hat einer der Sprachschüler Gitarre gespielt und die Stimmung war super. Jetzt falle ich gleich müde in mein Bett und freue mich auf ein schulfreies Wochenende!

Tag 7


IMAG0862-kleinMein siebter Morgen, der Samstag, hat etwas anders begonnen als die anderen Tage zuvor. Keine Schule und stattdessen stand unser Ganztagesausflug auf dem Programm. Nach dem Frühstück sind wir sofort aufgebrochen und haben uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Unser Ausflug ging nach Saint Jean de Luz, ein Nachbarort von Biarritz. Da wir dort circa zwei Stunden mit dem Bus hätten hinfahren müssen, nahmen wir den Zug und kamen dort am Bahnhof an.

In Saint Jean de Luz haben uns dann zuerst die Betreuer alles gezeigt und danach hatten wir wieder Freizeit. Ich bin dann einfach mit ein paar Freunden durch die Innenstadt gelaufen und wir haben so einiges besichtigt. Es hat mir super gut gefallen und besonders die Läden dort waren mal was anderes als in Biarritz. Nach dem Mittagessen sind wir dann noch an den Strand von Saint Jean de Luz gegangen. Dieser hat mir ebenfalls super gefallen, da er sehr weitläufig ist.

Um circa 18 Uhr abends sind wir dann wieder zurückgefahren, um in der Jugendherberge zuDSC_0948-klein Abend zu essen. Ich kann es kaum fassen, dass tatsächlich schon eine Woche vergangen ist! Durch die ständige Abwechslung und die vielen Leute, die ich kennengelernt habe, verging die Woche unfassbar schnell. Ich habe schon in dieser einen Woche so viel über andere Kulturen gelernt, wie ich es nicht erwartet hätte. Auch sprachlich habe ich mich extrem weiterentwickelt. Genauso geht es mir mit dem Land Frankreich selbst. Vieles ist so anders, z.B. gibt es in Frankreich nur Wasser ohne Kohlensäure oder wenn man aus einem Bus steigt, sagt man jedes Mal ,,Merci, au revoir“. Es sind die kleinen Dinge, die meine Reise unvergesslich machen.

Tag 8

Super, ein Sonntag zur freien Verfügung! Da der Sonntag Anreisetag für die neuen Sprachschüler ist, haben die Betreuer alle Hände voll zu tun und es findet kein festes Programm statt. Für mich jedoch stand etwas Besonderes an, denn da mein Onkel mit seiner Familie in der Nähe Urlaub macht, darf ich mich heute mit ihnen treffen. Wir waren am zweiten Strand von Biarritz, dem Plage de la Côte des Basques, südlich der Altstadt. Dort gibt es Restaurants und eine Eisdiele.

Im Garten hängt der Plan mit allen Wochenaktivitäten aus.

Im Garten hängt der Plan mit allen Wochenaktivitäten aus.

Außerdem kommen hier Surfer von überall her hin, da es super Wellen gibt. Wir haben den Tag gemeinsam dort verbracht und pünktlich zum Abendessen war ich wieder in der Jugendherberge. Als ich ankam, traf ich dann auch schon sofort auf die neuen Teilnehmer. Glücklicherweise waren nun auch drei deutsche Mädchen dabei. Den Rest des Abends habe ich mit ihnen verbracht und wir verstehen uns auf Anhieb richtig gut. Ich konnte ihnen schon viel erzählen, da ich ja schon eine Woche „Vorsprung“ habe. Schön, mal wieder deutsch sprechen zu können.

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