2. November 2016

Laurenz‘ Teignmouth-Abenteuer | Teil 2

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joLaurenz hat auf seiner England-Reise mit Offaehrte viel erlebt. Im zweiten Teil seines Reistagebuchs, das du hier in Ausschnitten lesen kannst, erfährst du mehr über spannende Unterrichtsthemen, den Ausflug nach Dartmoor, verrückte Abende mit den Betreuern und den Abschied von Teignmouth…

Tag 12

Ab nach Dartmoor!

Heute haben wir im Unterricht das Thema „Rassismus, Mulit-Kulti und Stereotype“ behandelt. Ich war überrascht, wie viele Vorurteile es auch länderübergreifend gibt. Wir waren den ganzen Vormittag im Unterricht intensiv mit dem Thema beschäftigt.

Selfies schießen in Dartmoor

Selfies schießen in Dartmoor

Am Nachmittag machten wir einen Ausflug nach Dartmoor. Die Fahrt dorthin war für mich doppelt gut. Nicht nur, dass die Landschaft mich wieder voll in ihren Bann zog; ich hatte auch das große Glück, neben der Betreuerin Anna zu sitzen. Wir haben uns super unterhalten und sie ist einfach eine ziemlich coole Person.

Die Gegend um Dartmoor war wirklich beeindruckend. Wir haben ein altes Dorf gesehen,
in dem sehr wenig los war. Auf den Straßen liefen Pferde, Schafe und Kühe herum. Das kannte ich so gar nicht, da ich aus dem tiefsten Ruhrgebiet komme. Um so mehr hat mich das umgehauen. Wir sind dort auf einen Hügel gestiegen und konnten so prima die Gegend betrachten. Abends kehrten wir dann mit unseren Eindrücken zurück.

Monster in der Trinity School

Unsere Betreuer hatten wieder mal einen tollen Abend vorbereitet: Wir spielten ein Spiel, bei dem man Zettel suchen musste. Hatte man alle Zettel gefunden, ergaben die darauf stehenden Buchstaben den Namen eines Mörders.

Um die Zettel zu finden, musste man sich auf den Weg machen und Aufgaben lösen. Die Aufgaben erhielten wir von Monstern. Es war gut, dass man wusste, dass die Monster eigentlich unsere Betreuer waren. Das war wirklich sehr gruselig… gruselig gut!

IP Got Talent!

IP’s Got Talent!

Tag 13

Pool Time in Teignmouth

Nachmittags hieß es für uns: Pool Time! Denn wir verbrachten die meiste Zeit des Tages gemeinsam im Swimming-Pool, der mit zur Trinity School gehört. Das war ziemlich cool! Ein paar Leute spielten auch Fußball und so haben wir den Nachmittag sehr entspannt verbracht.

Der Betreuer César hat mir an diesem Abend, der sein letzter war, dann noch sein Namensschild geschenkt. So wie er es mir versprochen hatte. Das werde ich natürlich in Ehren halten! Er war ein genialer Betreuer. Danke für die super Zeit, César!

IP’s Got Talent!

Am Abend fand dann „IP’s Got Talent!“ statt. Erst führten uns die Betreuer ein Schauspiel auf, das sie vorher einstudiert hatten, und dann konnten wir Schüler zeigen, was wir können! Die Talentshow bestand zum Beispiel aus Gesangseinlagen, Kartentricks, dem Spielen von Instrumenten und manche studierten auch eine Choreografie ein und stellten diese dann vor.

Dann war der Tag auch schon wieder um und langsam kam mir der Gedanke, dass meine Zeit
in England leider bald vorbei sein würde…

Wieder vereint am Flughafen

Wieder vereint!

Tag 15

Der letzte Morgen

Heute mussten wir nun England den Rücken kehren. Leider! Um 6:45 Uhr begann nach einem schnellen Frühstück die Abfahrt. Vorher bekamen wir noch Lunchpakete, da die Rückfahrt nach London doch einige Zeit in Anspruch nehmen würde. Um 13:20 Uhr hob dann der Flieger ab in Richtung Deutschland.

Angekommen in Düsseldorf haben unsere Eltern schon auf uns gewartet. Gerne wären wir ja noch länger geblieben, aber es war auch schön, wieder zu Hause zu sein und das Herz so voll mit schönen Erinnerungen an einen tollen Sommer in England zu haben!

See you later!?

Für mich steht fest, dass das nicht mein letzter Aufenthalt in England gewesen ist! Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, mich zu begleiten und ihr konntet ein paar Eindrücke von meiner Sprachreise gewinnen. Und vielleicht werde ich ja auch mal Betreuer bei Offaehrte…

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann