24. März 2016

„Der perfekte Ort zum Entspannen und Spaßhaben“

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Die Region um Bournemouth ist einzigartig in England: Sie gehört nicht nur zu den wärmsten und sonnigsten des Landes, auch die eindrucksvolle Jurassic Coast, seit 2001 UNESCO-Weltnaturerbe, liegt direkt vor der Tür. Auch Linda hat sich für eine Sprachreise ins lebendige Bournemouth entschieden und dort einiges erlebt. In ihrem Erfahrungsbericht erfahrt Ihr mehr über den Unterricht mit Muttersprachlern, die Vorteile der südenglischen Studentenstadt und den Alltag auf einer Sprachreise von Offaehrte.

In den letzten Sommerferien verbrachte ich eine Woche in der schönen Studentenstadt Bournemouth, die in der Grafschaft Dorset im Südwesten Englands liegt. Direkt am Meer gelegen ist Bournemouth der perfekte Ort zum Entspannen und um Spaß zu haben, aber auch die perfekte Kulisse für eine unvergessliche Sprachreise. Der Grund, warum meine Eltern und ich die Idee einer Sprachreise so gut fanden war, dass ich so das freie Sprechen, aber auch das Verstehen üben könnte und gleichzeitig ein besseres Gefühl für die Sprache bekäme – und das alles fast von allein im täglichen Umgang miteinander, eingebettet in einen Urlaub. Für Bournemouth entschieden wir uns wegen der tollen Landschaft und des meist guten Wetters, da dort ein wunderschöner Strand und tolle Parks zu finden sind und das Wetter im Vergleich zum Rest Englands sehr warm und sonnig ist. Man mag es zwar nicht glauben, aber dort wachsen sogar Palmen, was bei vielen Verwunderung hervorrief! Ich fuhr zusammen mit meiner besten Freundin nach England und schon im Bus, während der 22-stündigen Fahrt, lernten wir die ersten netten Leute kennen. Wir kamen alle aus unterschiedlichen Städten und Bundesländern, was die Unterhaltungen umso interessanter machte und die lange Fahrzeit fast wie im Flug vorbeigehen ließ.

Gleich als wir in Bournemouth ankamen (so um 8 Uhr deutscher Zeit), wurden wir mit der englischen Sprache konfrontiert, stellten aber alle fest, dass sie kein wirkliches Problem darstellte. Nachdem das Gepäck abgestellt war, ging es zum Gebäude der Europa School, wo es Frühstück für alle gab sowie eine Einweisung. Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem Erkunden des wirklich wunderschönen Städtchens und dem Bezug unserer Zimmer.

Am Montag fand nach dem Frühstück dann der (nicht sonderlich schwere) Einstufungstest statt. Am nächsten Tag wurden wir den Ergebnissen des Tests entsprechend in unsere Kurse eingeteilt, in denen wir dann auch zum ersten Mal Unterricht hatten. Dieser war sehr vielseitig gestaltet und jeder Tag stand unter einer anderen Überschrift. Dadurch war es sehr abwechslungsreich und nie langweilig, sodass es sehr viel Spaß machte, im Unterricht zu sitzen. Man war außerdem höchstens mit 14 Leuten in einem Kurs, was für eine sehr gute Atmosphäre in den Räumen sorgte. Die Lehrer waren alle Muttersprachler, aber nach anfänglichen Hemmungen wurde uns allen schnell klar, dass unser Englisch sehr gut verständlich ist. In meinem Kurs waren größtenteils Deutsche, aber auch ein Spanier und ein paar Franzosen, was dazu führte, dass man auf jeden Fall Englisch redete, um von allen verstanden zu werden.

Meine Bedenken wegen des englischen Essens waren Gott sei Dank unbegründet, da es weder Bohnen noch Würstchen zum Frühstück gab, sondern normales Brot mit Aufschnitt, Marmelade und Nutella. Somit fand jeder etwas zu essen und niemand blieb hungrig. Für verschiedene Müslisorten war auch gesorgt und man konnte, wenn man wollte, gesund in den Tag starten: mit Bananen und leckeren Äpfeln, die den ganzen Tag über immer wieder aufgefüllt wurden.

Ich hatte keine Ausflüge gebucht, allerdings entschieden meine Freundin und ich uns, vor Ort doch noch an einem Halbtagsausflug teilzunehmen, da wir gehört hatten, dass die die Jurassic Coast sehr schön sein soll. Später waren wir dann sehr froh über diese Entscheidung, da es einfach wunderschön dort war und wir herrliches Wetter an dem Tag hatten.

dfdDie Ausflüge wurden immer von Betreuern begleitet, die einem einen Überblick über alles verschafften und bei Fragen hilfreich zur Seite standen. Mehr Ausflüge wollten wir aber nicht machen, da wir nur eine Woche gebucht hatten und es noch viel in Bournemouth selber zu entdecken gab. Häufig verbrachten wir die Nachmittage in der Stadt zum Shoppen oder am Strand und in den Parks, um das Wetter zu genießen. Zwar ist Bournemouth (Anmerkung: 190.000 Einwohner) relativ klein, aber dennoch gibt es dort Läden wie Primark, H&M oder Top Shop, wo wir uns dann alle mit neuen Kleidungsstücken eindeckten. Nachmittags wurde auch immer ein tolles Programm angeboten, wie beispielsweise ein Smoothe-Contest oder ein Henna-Tattoo-Workshop, die dann meistens in der IP Ocean Lounge stattfanden.

Am letzten Tag verließen meine Freundin und ich gegen 7:15 Uhr unsere Zimmer, checkten aus und gingen zum Frühstück. Danach hieß es dann erst einmal warten, weil wir erst abends um 19 Uhr nach dem Abendessen losfuhren. Den Tag verbrachten wir deshalb damit, noch ein paar Snacks für die lange Busfahrt zu kaufen und durch die Innenstadt Bournemouths zu bummeln. Nach dem Abendessen ging es dann los in Richtung Deutschland. Nachdem wir den Ärmelkanal mit der Fähre überquert hatten, ging es noch durch Frankreich, Belgien und die Niederlande ehe wir dann am Nachmittag des nächsten Tages Bremen erreichten, wo schon meine Eltern und mein Bruder auf mich warteten. Ich war glücklich, sie wieder in die Arme schließen zu können und ihnen von meinen schönen Erfahrungen in Bournemouth zu erzählen.

Liebe Grüße von eurer Linda

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann

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