14. März 2016

Sicherheit auf Sprachreisen

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Unsere Betreuer behalten die Kinder im Auge

Kann ich mein Kind in der aktuellen Situation mit ruhigem Gewissen auf eine Sprachreise schicken? Das fragen sich aktuell viele Eltern. Hierzu hat das Reisenetz, der Deutsche Fachverband für Jugendreisen, in seiner jüngsten Pressemitteilung vom 24.02.2016 klare Empfehlungen gegeben. Klaus Eikmeier, Vorstandsvorsitzender vom  Reisenetz e. V., zieht folgendes Fazit: „Wer bei uns Mitglied ist, ist bestens auf die aktuelle Situation vorbereitet… Es gibt immer einen Ansprechpartner, der sich vor Ort auskennt, die Sicherheitslage im Blick hat und im Zweifelsfall schnell reagieren kann.“
Auch wir sind Mitglied im Reisenetz und selbstverständlich hat die Sicherheit unserer Sprachschüler – Ihrer Kinder – bei uns oberste Priorität.

Was wir für die Sicherheit unserer Sprachschüler tun!

Wir wollen uns nicht vom Terrorismus einschränken lassen

Wir wissen spätestens seit dem 11. September 2001, dass wir mit dem Terror in der Welt leben müssen. Die jüngsten Attentate in Paris und Istanbul haben uns das leider nur zu deutlich erneut vor Augen geführt. Wir sind aber der Meinung, dass unser Leben durch Werte wie Freiheit, Gleichheit, Toleranz oder Autonomie bestimmt wird. Diese Wertvorstellungen wollen wir uns nicht nehmen lassen. Daher möchten wir uns auch nicht einschränken, wohl aber mit Bedacht und der gebotenen Vorsicht ein „normales“ Leben führen. Auf unsere Reisen bezogen bedeutet das, dass wir sie genauso  durchführen werden, wie wir sie in der Vergangenheit durchgeführt haben, wobei wir dem Thema Sicherheit aber noch mehr Bedeutung beimessen.

Ein speziell geschultes Betreuungsteam ist rund um die Uhr vor Ort

In unseren Kursorten ist unser geschultes Betreuerteam 7 Tage pro Woche, 24 Stunden am Tag für unsere Sprachschüler da. Alle Betreuer wurden in mehrtägigen Ausbildungen intensiv von uns geschult. Neben pädagogischen Aspekten und Themen wie Reiserecht und Animation spielt auch die Sicherheit unserer Schüler im Allgemeinen und in der aktuellen Situation im Besonderen eine bedeutende Rolle im Rahmen dieser Schulung.

Vor Ort begleiten unsere Betreuer unsere Sprachschüler durch den Tag. Sie wohnen mit ihnen in der Residenz, sind bei den Mahlzeiten anwesend, übernehmen die Aufsicht in den Pausen und organisieren das Freizeitprogramm nachmittags und abends. Bei Bedarf sind sie rund um die Uhr erreichbar.

In jedem Kursort gibt es einen Centre-Manager, der den Urlaubsort ganz besonders gut kennt und die Landessprache fließend spricht. Er hat ein gut funktionierendes Netzwerk vor Ort, so dass im Notfall schnelle Hilfe und Unterstützung gewährleistet werden kann. Er hält ständig Kontakt zum Stammpersonal der lokalen Unterkunft, zu lokalen Partnern und natürlich zu unserer Zentrale in Bremen.

Alle arbeiten gemeinsam daran, dass der Aufenthalt unserer Sprachschüler sicher abläuft.

Eltern erreichen uns rund um die Uhr am 24-Stunden-Notfalltelefon!

In Notfällen können Eltern einen Mitarbeiter unserer Zentrale in Bremen an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr erreichen. Die Nummer wird allen Eltern mit unseren Reiseunterlagen zur Verfügung gestellt.

Wir scannen unserer Kursorte und Ausflugsziele auf mögliche Gefahrenpunkte

Unsere Einkaufsabteilung hat unsere Campus bereits nach strengen Kriterien ausgewählt. Neben der zentralen Lage und der Eignung für unser Lernkonzept spielen Sicherheit, Service und Hygiene eine zentrale Rolle. Eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus befinden sich immer in der Nähe.

Vor Ort analysieren wir laufend das Geschehen in unseren Kursorten. Wir stehen dabei in ständigem Kontakt zur lokalen Polizeidirektion. Sollten sich in unseren Kursorten Gefahrenpunkte herauskristallisieren, sensibilisieren wir unsere Betreuer und Teilnehmer diesbezüglich. Im Rahmen unseres Programms meiden wir diese Orte.

Die gilt auch für Ausflüge. Wir beobachten die aktuelle Lage genau und stellen ggf. Programmpunkte um oder ersetzen sie durch Alternativen (z.B. bei Ausflügen nach London)

Wir haben Notfallpläne für alle Mitarbeiter erarbeitet

Für den Fall des Falles haben wir all unsere Mitarbeiter geschult. In Notfällen wissen unsere Mitarbeiter wie sie zu reagieren haben. So können wir Krisen meistern und unseren Sprachschülern und deren Eltern unbürokratisch und schnell helfen.

Was können Sie als Eltern tun?

Ihrem Kind die Lage erklären

Besprechen Sie die allgemeine Bedrohung sachlich und frei von Angst mit Ihrem Kind. Nehmen Sie Bedenken Ihres Kindes ernst. Verweisen Sie darauf, dass die Wahrscheinlichkeit, selbst von einem Anschlag getroffen zu werden, sehr gering ist.

Unterstützen Sie Ihr Kind

Während der Sprachreise Ihres Kindes werden wir als Sprachreiseveranstalter durch unsere Mitarbeiter vor Ort klare Regeln und Bestimmungen kommunizieren. Nur bei Einhaltung dieser Regeln können wir die größtmögliche Sicherheit für Ihr Kind gewährleisten. Helfen Sie Ihrem Kind, diese Regeln zu akzeptieren. Klären Sie vor Reisebeginn oder aber in der Kommunikation während der Reise darüber auf, dass alle Regelungen dem Wohl unserer Sprachschüler dienen. Geben Sie bitte – insbesondere in akuten Fällen – keine gegenteiligen Anweisungen. Stellen Sie diese Regeln gegenüber Ihrem Kind nicht in Frage. Sie sind das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und langwieriger Abstimmung mit offiziellen Stellen in ganz Europa. Und sie sind Teil eines Notfallplan, der bei Gefährdungslagen automatisch in Kraft trifft.  Sollten Sie Fragen zu einzelnen Bestimmungen oder Vorkommnissen haben, können Sie sich gerne an unsere Kundenbetreuung oder unser Notfalltelefon wenden.

Eine Auslandskrankenversicherung abschließen

Sorgen Sie für den Fall der Fälle vor. Unsere Auslandskrankenversicherung übernimmt neben den Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen auch die Kosten für den medizinisch sinnvollen Rücktransport oder aber für die Reise eines Elternteils zum Ort des Krankenhauses.

Schlusswort

Wir sind ein international arbeitender Sprachreiseveranstalter und wir begrüßen bei uns Sprachschüler aus der ganzen Welt. Wir wollen unseren Kunden nicht nur eine Sprache, sondern auch das Verständnis für andere Kulturen näherbringen und somit einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten. Aus diesem Grund verurteilen wir alle Formen von Intoleranz und lehnen jede Art von Diskriminierung ab.

Peter Rohlfs

Peter Rohlfs

Sprachreisen-Experte bei Offaehrte Sprachreisen
Schon immer hatte ich eine große Liebe zu Fremdsprachen: Heute spreche ich Englisch, Französisch und Italienisch, was mein Leben sehr bereichert. Zudem bin seit knapp 20 Jahren in der Sprachreisebranche tätig und helfe so auch anderen, sich persönlich zu entwickeln.
Peter Rohlfs