1. September 2016

5 Tipps: das perfekte Urlaubsfoto mit dem Smartphone

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cellphone-1082246_960_720Zurück aus dem Urlaub! Auf deinem Smartphone haben sich hunderte Bild- und Videoaufnahmen von den schönsten Moment deiner Reise angesammelt, die nur darauf warten auf Instagram, Facebook oder mit deinen Freunden geteilt zu werden. Doch oft sind die gerade die Fotos, die einen einzigartigen und unvergesslichen Moment festhalten, verwackelt, unterbelichtet oder der Fokus liegt auf der völlig falschen Stelle. Mit diesen 5 einfachen Tipps und Tricks holst du im nächsten Urlaub das beste aus deiner Handy-Kamera heraus und schießt das (fast) perfekte Foto!

Mehrfach knipsen!

Besonders wenn du Personen ablichtest, lohnt es sich, gleich mehrere Fotos hintereinander zu schießen. Manche Smartphones bieten dafür sogar eine Extra-Funktion an und übernehmen das Hintereinander-Knipsen gleich automatisch. Wechsle dabei immer leicht die Perspektive, so erhältst du viele verschiedene Fotos und kannst dir am Ende das beste raussuchen und die schlechten ganz einfach wieder löschen.

Je höher der ISO-Wert desto "lichtempfindlicher" wird dein Smartphone

Je höher der ISO-Wert desto „lichtempfindlicher“ wird dein Smartphone

Das richtige Licht ist die halbe Miete

… diese Regel gilt zwar für alle Fotografien, für Smartphones aber ganz besonders. Denn die kleinen Linsen der Handykameras sind besonders anfällig für Bildrauschen. Das merkst du insbesondere, wenn du Fotos in dunklen Räumen oder auch abends machst – die Bildqualität lässt spürbar nach.

Deshalb gilt: Am besten ist es, wenn sich eine Lichtquelle direkt hinter dem Fotografen befinden und das Motiv ausleuchtet. Willst du abends ein Foto schießen, kannst du z.B. den ISO-Wert in der Kamera-App höher stellen. Das verlängert zwar die Belichtungszeit, deine Bilder werden dadurch aber auch heller und man erkennt Motive, die du in Dämmerung geknipst hast, meistens besser.

Nie wieder verwackeln!

Verwackelte Fotos sind der Klassiker schlechthin. Neben dem Tipp, Motive mehrmals zu fotografieren, und die verwackelten einfach auszortieren, empfiehlt es sich, dein Smartphone möglichst oft mit beiden Händen zu benutzen und den Auslöser mit dem Daumen zu betätigen. So hast du einfach mehr Sicherheit. Dein Handy wackelt nicht beim Fotografieren und das Motiv bleibt im Fokus. Außerdem kannst du mobile Handy-Stative benutzen oder dein Stativ ganz einfach improvisieren – alles, woran sich dein Smartphone anlehnen lässt, eignet sich dafür!

Praktisch: In der Kamera-App lassen sich Linien hinzuschalten. So lässt sich die Dreier-Regel kinderleicht befolgen.

Praktisch: In der Kamera-App lassen sich Linien hinzuschalten. So lässt sich die Drittel-Regel kinderleicht befolgen.

Lieber selbst einstellen als auf die Automatik vertrauen

… das gilt insbesondere für den Fokus. Fast jedes Smartphone bietet zwar eine Auto-Fokus-Funktion, die ist aber eher selten die beste Wahl. Stattdessen kannst du mit deinem Finger ganz intuitiv selbst den Fokusbereich bestimmen und so dafür sorgen, dass dein Motiv garantiert scharf ist.

Auch auf den digitalen Zoom soltest du so gut es geht verzichten, er verschlechtert deine Fotos eher. Viel besser ist es, wenn du einfach mit deinen Beinen „zoomst“ – gehe also nach Möglichkeit einfach näher an dein Fotomotiv heran. So bekommst du mehr Details auf dein Bild und hast außerdem mehr Kontrolle über das Motiv.

Die Drittel-Regel beachten

Die meisten Fotografien wirken eher langweilig, wenn sich das Motiv genau in der Mitte befindet. Deshalb gibt es die sogenannte Drittel-Regel, bei der das Bild in 9 gleich große Teile unterteilt wird. Die entsprechenden Hilfslinien kannst du ganz einfach über die Einstellungen in deiner Kamera-App hinzuschalten. Spannend und interessanter wirken deine Aufnahmen, wenn du das Motiv entlang einer Linie oder auch an den Schnittpunkten platzierst. Aber auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme! Im Einzelfall kann es natürlich auch genau das Richtige sein, das Motiv in der Mitte des Bildes zu platzieren.

 

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann