18. September 2015

Sonne, Meer und Französisch: Tatjanas Sprachreise nach Antibes

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Auf St. MargueriteNeben unseren vielen tollen Zielen in England haben wir auch spannende Destinationen weltweit für euch im Angebot. So zum Beispiel das französische Antibes, für das sich Tatjana aus Friedrichshafen entschieden hat. Erfahrt hier, was sie dort neben Sonne, Sommer und Strand noch entdeckt und erlebt hat und ob ihr der Sprachkurs bei den Vorbereitungen auf ihr Französisch-Abitur im kommenden geholfen hat.

Hallo!

Ich heiße Tatjana und bin 17 Jahre alt. Da ich nächstes Jahr unter anderem im Fach Französisch mein Abitur schreiben werde, habe ich mich entschieden, in den Sommerferien eine Sprachreise nach Frankreich zu machen. Meine Wahl fiel auf die Stadt Antibes, die direkt an der Côte d’Azur und ganz in der Nähe von Monaco, Nizza und Cannes gelegen ist. So konnte ich das Französischlernen und wundervolle Ferien am Meer kombinieren.

Kurz nachdem ich in Nizza gelandet war, wurde ich von einem Animateur des Centre International d’Antibes in Empfang genommen, der mich zusammen mit fünf anderen Schülern per Minibus nach Antibes fuhr. Schon hier konnte ich erste Kontakte zu anderen Schülern knüpfen, die ich dann die darauffolgenden Tage in der Schule wiedertraf. Ich hatte mich entschieden, in einer französischen Gastfamilie zu wohnen, um einerseits den französischen Alltag kennenzulernen und mich andererseits auch mit der Familie auf Französisch zu unterhalten. Die zwei Töchter der Familie, die nur etwas älter sind als ich, waren zwar schon von zuhause ausgezogen, um zu studieren, aber auch zu meinen Gasteltern konnte ich einen netten Kontakt aufbauen. Sie empfingen mich bei meiner Ankunft sehr freundlich und wir kamen während des gemeinsamen Abendessens sofort ins Gespräch.

Am MontagmorgenMonaco absolvierte ich in der Schule „Le château“ den Einstufungstest, woraufhin die Animateure mit uns Neuangekommenen eine kleine Stadtführung durch Antibes unternahmen. Obwohl meine Orientierung manchmal etwas zu wünschen übrig lässt, konnte ich mich sehr schnell in Antibes zurechtfinden. Im Notfall habe ich mich bei den Einheimischen durchgefragt, die mir immer hilfsbereit gegenübertraten. Den anschließenden freien Nachmittag nutzten wir, um uns am Strand zu sonnen und baden zu gehen. Abends waren wir alle zum Grillen in der Résidence Castel Arabel eingeladen, um uns untereinander besser kennenzulernen. Von Anfang an herrschte eine sehr offene und fröhliche Atmosphäre, so dass man schnell Anschluss und neue Freunde gefunden hat. Der Unterricht fand dann ab Dienstag jeden Vormittag in Klassen statt, die verschieden hohe Niveaus hatten. Es bestand außerdem die Möglichkeit dem Lehrer zu Beginn der Woche, seine Wünsche mitzuteilen, welche Themen man selbst gerne im Unterricht behandeln möchte oder ob man nochmal bestimmte grammatikalische Regeln wiederholen möchte. Was ich persönlich nur weiterempfehlen kann, ist der Cours Intensif, der zusätzlich jeden Dienstag- und Donnerstagnachmittag stattfindet! Hier werden in sehr kleinen Gruppen das Sprechen und das Hörverstehen trainiert. Vor allem durch das viele Sprechen am Nachmittag konnte ich meinen mündlichen Ausdruck trainieren und weiterentwickeln. Keine Sorge – es bleibt immer noch genug Zeit, um zu shoppen oder zu baden…

Die übrigen Nachmittage wurden mit einem tollen und abwechslungsreichen Programm der Animateure gefüllt. Für uns stand der Besuch des Marineland, Klettern im Hochseilgarten, ein Tagesausflug nach Nizza und eine Bootsfahrt auf die Insel St. Marguerite an. In Nizza hatten wir nach einer kurzen Führung durch die Altstadt Zeit, um shoppen zu gehen oder am Strand zu entspannen. Auf der Insel St. Marguerite befindet sich als besonderes Highlight das Gefängnis, in dem der „Mann mit der Eisernen MaskCrêperiee“ gefangen gehalten wurde. Bevor man wieder zurück nach Antibes fährt, empfiehlt es sich, noch kurz an einem der Naturstrände auf der Insel ins Meer zu springen. Wenn nach dem Cours Intensif nicht gerade Sport auf dem Freizeitprogramm stand, bin ich gerne mit meinen Freunden an den Strand gegangen. Denn auch Anfang September war das Meer noch total warm und wir vergaßen vor lauter Baden oft die Zeit.

Hier noch ein paar Tipps, was man in Antibes auf jeden Fall unternehmen sollte: Absolut empfehlenswert ist es, einen Ausflug zum Cap d’Antibes zu machen. Entweder läuft man dorthin oder man fährt mit dem Bus. Und: den Bikini/die Badehose nicht vergessen, denn man kann sich dort Schnorchel-Ausrüstungen ausleihen! Außerdem ist man in nur 50 Minuten mit dem Zug nach Monaco gefahren, wo ich mit einer Freundin zusammen, einen Nachmittag lang die Stadt erkundet habe. Diejenigen, die von der französischen Küche in der Schulkantine nicht so begeistert sind, sollten auf jeden Fall in der „Crêperie du Port“ vorbeischauen. Man kann zwischen 96 Crêpes (salzig oder süß) auswählen – ein Muss für jeden Crêpe-Liebhaber!

Eure,

Tatjana

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann