24. August 2015

Vorbereitung auf den Leistungskurs: Ann-Michelle in Chichester

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Nach langem Hin und Her konnte Ann-Michelle ihre Eltern letztla6ich überreden, an einer Sprachreise nach England teilzunehmen. Zum 15. Geburtstag gab es für sie einen einwöchigen Aufenthalt in Chichester im Sprachcamp von Offaehrte geschenkt. Ob sich dieses Geschenk gelohnt hat, wie es Ann-Michelle im Süden Großbritaniens gefallen hat und ob sie etwas für ihren bevorstehenden Englisch-Leistungskurs mit nach Deutschland genommen hat, erfahrt Ihr hier in ihrem tollen Erfahrungsbericht.

Hallo,

mein Name ist Ann-Michelle und ich bin 15 Jahre alt. Ich besuche die Oberstufe eines Gymnasiums im Kölner Umland. Dieses Jahr war ich in meinen Sommerferien mit Offaehrte Sprachreisen in der schönen Stadt Chichester im Süden von England.

Da ich Englisch als Leistungskurs wählen möchte, habe ich meine Eltern die ganze Zeit genervt, bis ich endlich eine Sprachreise machen durfte. Da ich direkt am Anfang der Sommerferien 15 geworden bin, habe ich überraschenderweise von meinen Eltern die Sprachreise vom 31.07.2015 – 09.08.2015 geschenkt bekommen. Ich habe mich riesig auf Land und Leute gefreut. Aber ich war auch etwas aufgeregt, da ich ganz alleine gefahren bin. Es stellte sich jedoch heraus, dass das überhaupt nichts ausmachte, da ich schon im Bus neue Freundinnen gefunden habe.

Nach einer sehr langen Fahrt mit dem Bus waren wir endlich auf dem Campus von Chichester angekommen, welcher wirklich riesig ist. Anschließend wurden wir direkt von den Betreuern informiert, wie der Tagesablauf ist und wo wir uns für die verschiedenen Ausflüge eintragen können. Diese sollte man auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Ich selber habe mich auch direkt für die a5Ausflüge eingetragen und alle haben unwahrscheinlich viel Spaß gemacht. Man kann zum Beispiel die Städte Portsmouth und London besichtigen, Strandausflüge machen und noch viele andere Sachen. So lernt man erst richtig Land und Leute kennen. Und das lohnt sich wirklich.

Was auch super war, war, dass meine Eltern für mich eine Halbpension gebucht haben, so konnte ich mit Freunden immer in die Stadt gehen und typische Spezialitäten aus England ausprobieren. Ein wirkliches „Must Have“ ist „Fish and Chips“. Die Stadt Chichester ist jedoch auch mehrere Ausflüge wert. Nach Herzenslust konnte ich dort mit meinen Freunden shoppen gehen und auch viele schöne Souvenirs für meine Familie kaufen.

Das Essen auf dem Campus war aber auch in Ordnung. Ich bin Vegetarierin und a4trotzdem hatte ich eine sehr große Auswahl. Es wurden sogar glutenfreie Cornflakes und Sojamilch angeboten, was mich sehr beeindruckt hat, denn das sehe ich nicht sehr häufig. Jeden Morgen gab es außerdem „Baked Beans“, viele verschiedene Cornflakes, Müsli, Eier, Würste, Toast mit Aufschnitt sowie Honig und Marmelade, Nutella, Wassermelonen und eine große Auswahl an Obst. Abends gab es dann auch auf dem Campus „Fish and Chips“ sowie Nudeln, Kartoffeln, diverses Gemüse und auch Salate. Als Nachtisch gab es immer Kuchen und viel frisches Obst. Das Fleisch habe ich allerdings nicht ausprobiert, da ich ja Vegetarierin bin, aber an einem Abend gab es sogar Pizza!

Am ersten Unterrichtstag wurde unser Einstufungstest gemacht und abends wurden wir dann unseren Klassen zugeteilt. Wir hatten viele verschiedene Lehrer, die wirklich super waren. Abgesehen von den vielen neuen Vokabeln habe ich in dieser einen Woche viele neue Lernstrategien beigebracht bekommen. Die Themen waren sehr unterschiedlich. Wir haben über die Gepflogenheiten von England gesprochen und einiges über die englische Geschichte erfahren. Die Kultur und Kunst Englands war ebenso Thema einer Unterrichtsstunde. Über die Historie von Chichester wurde auch gesprochen. Die Themen waren überhaupt nicht langweilig, sondern wurden sehr lebensnah beigebracht. Das sollte in Deutschland auch mal so geschehen. Ich bin wirklich sehr beeindruckt. Der Unterricht hat so viel Spaß gemacht! Ich glaube, dass ich jetzt gut in den Leistungskurs Englisch starten kann.

Ein weiterer Vorteil der Sprachreise war, dass ich auch die Kultur und die Menschen in einem anderen Land kennenlernen konnte. Es war viel authentischer in einem Land zu sein und dann direkt mit den Menschen in deren Sprache zu sprechen. Was ich gelernt habe, ist, dass man überall zu Hause sein kann. Die Bewohner von Chichester waren überaus freundlich und sehr hilfsbereit. Das Lustigste war der Akzent der Engländer, ich konnte aber trotzdem alles verstehen.

a2Auch die Betreuer auf dem Campus waren ein Traum! Am besten waren aber die ganzen Unterhaltungsprogramme, die angeboten worden sind: Ich habe Fußball, Volleyball und sogar Cheerleading ausprobiert. Schwimmen stand auf dem Programm und das erste Mal in meinem Leben habe ich Karaoke gesungen. Das ist wirklich lustig! An einem Talentabend durften viele auch vorführen, was für Talente in uns steckten und das war toll. Die Abendveranstaltungen waren immer das Beste. Schade daran war jedoch, dass diese immer um 22:00 Uhr vorbei waren.

Unsere Zimmer waren super. Wir waren zu zweit auf einem Zimmer und meine a3Zimmergenossin Elena ist auch zu einer super Freundin geworden. Unsere Haushaltshilfe haben wir selbst verkleidet, wie Ihr auf den Fotos sehen könnt. Das einzig Traurige war der Abschied, weil sich hier wieder unsere Wege trennten, da wir aus ganz verschiedenen Ecken Deutschlands kommen. Wir haben uns jedoch versprochen, dass wir uns besuchen kommen werden. As soon as possible, denn wir waren wirklich eine einmalige Gruppe.

Meine Eltern haben mir versprochen, dass ich nächstes Jahr eine zweiwöchige Englisch-Sprachreise machen darf und diesmal kommen sogar meine Geschwister mit. Nur weiß ich wirklich noch nicht, ob ich diese Kleinigkeit für gut befinden soll, denn ohne meine Geschwister hat es mir auch sehr gut gefallen, da man hier so schnell neue Freunde findet.

Mein Fazit lautet: Englisch-Leistungskurs ich komme! Und nächstes Jahr wieder und wieder und wieder….

Eure Ann-Michelle

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann