23. Dezember 2015

Zwei internationale Wochen in Exeter

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I6n Exeter könnt Ihr in das typische Studentenleben an einer echten englischen Universität eintauchen und mit unserem abwechslungsreichen und innovativen Unterricht spielend leicht eure Sprachfertigkeiten verbessern. Auch Nora hat sich für eine Reise in den wunderschönen Ort im Südwesten Englands entschieden und mit Offaehrte eine aufregende Zeit erlebt. Erfahrt in ihrem Reisetagebuch mehr über den Freizeitspaß in Exeter, den Unterricht in einer Minigruppe und traumhaft lange Sandstrände.

Montag

He4ute war der beste Tag bis jetzt! Der Minigruppenkurs war extrem toll, denn wir waren nur zu viert, sodass die Lehrerin für jeden von uns wirklich viel Zeit hatte. Ich kann den Minigruppenkurs also wirklich jedem weiterempfehlen. Außerdem waren wir am Montag auf einem Ausflug nach Exmouth, wo es einen wunderbar weichen, langen Sandstrand gibt. Das Wasser war zwar irre kalt, aber trotzdem war der Geruch nach Meer und dieses Gefühl von Freiheit einfach toll. Wir sind über den Sand gelaufen und standen bis über die Knie im kalten Wasser. Und im Gegensatz zur kalten Nordsee war der Sand wunderbar warm. Wir haben einfach ausgelassen rumgetollt und anschließend Muscheln gesucht und einen toten Tintenfisch gefunden. Ich hätte wieder und wieder in die Wellen laufen können, das war so ein tolles Gefühl! Unsere Betreuerin Estella wurde dann als Fotografin auserkoren und hat eine kleine Fotoshow mit uns gemacht bis ein kleiner Hund wieder und wieder durchs Bild lief. Auf der Rückfahrt saßen wir mit ein paar Spaniern und Italienern zusammen und haben uns gegenseitig Wörter der anderen Sprache beigebracht. Dabei ist ein tolles Mischmasch mit großem Unterhaltungswert entstanden und ich habe wieder viele Bilder gemacht.

Freitag

Heute ist der letzte Schultag – unglaublich, soll die Zeit wirklich schon rum sein? Wir2 arbeiteten noch bis zum Ende an unseren Themen im Unterricht und hatten dann noch Zeit ins Museum zu gehen. In unserem Schulgebäude war nämlich ein Filmmuseum untergebracht, das wir zum Abschied besichtigen konnten. Abschied, Abschied – was für ein schreckliches Wort. Den muss man sich einfach versüßen! Was macht man am besten zum Abschied? Also wir sind noch einmal in die Stadt gegangen und haben Scones gegessen. Scones sind so eine Art Rosinenbrötchen, aber viel leckerer. Die werden mit Clotted Cream und Marmelade serviert und zum Tee gegessen: Köstlich. Am liebsten hätte ich mir noch welche für die Rückreise gekauft, aber langsam gingen meine Geldvorräte zu Ende. Also schnell noch mit dem restlichen Taschengeld ein paar Mitbringsel erstanden und dann zum Abschied der Höhepunkt: die Kathedrale von Exeter. Wer die Harry-Potter-Filme kennt, kann sich sicherlich an den Speisesaal erinnern, und die Kathedrale sieht aus wie Hogwarts! Ich konnte fast das Abendessen riechen, die Kerzen flackern sehen und Dumbledores Stimme hören. Und schlussendlich gab es am Abend dann die Abschluss-Pyjama-Party. Wir haben getanzt, gefeiert, geweint, uns umarmt und weiter gefeiert.

Samstag

8Heute war nichts mit Ausschlafen. Um 5 Uhr ging es raus unter die Dusche und dann Katharina verabschieden. Wir haben so viel geweint aber irgendwann musste sie in den Bus steigen, der sie nach London zum Flughafen brachte. Ich schlief dann noch eine Stunde und habe dann meinen Koffer zu Ende gepackt. Die Zeit bis zur Abfahrt unseres Busses habe ich mit Amelie verbracht. Unser Bus fuhr erst am Abend und deshalb durften wir im Haus der Betreuer Pizza mitessen. Zum Abschied tat diese Pizza nochmal richtig gut und schmeckte auch viel besser als sonst. Zum Schluss haben wir ein letztes Mal den IP-Tanz getanzt, viele Tränen vergossen und sind dann in den Bus nach Hause gestiegen. Auf der Fähre ein letztes Mal den Busbegleiter Onni getroffen, beim Ausstieg ein letztes Mal Tschüss gesagt. Und plötzlich war ich wieder zuhause und vorbei war die Zeit an der Universität in Exeter und weg waren auch die Menschen, mit denen ich ein oder zwei Wochen geteilt hatte. Aber vergessen werde ich nichts und niemanden!

Tom Heilmann

Tom Heilmann

Andere Länder und Kulturen zu entdecken fand ich schon immer spannend. Reisen gehören für mich einfach zum Leben dazu. Umso besser, wenn man dann noch Fremdsprachen dabei lernen kann, um so erst fremde Menschen besser zu verstehen und zu Freunden zu machen!
Tom Heilmann